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Donnerstag, 30. Juni 2016

Das Pferd, es liebt es sehr

Die Pferde die angepflockt in einem Hain stehen oder auf einem verwilderten Grundstück sind gehören auch zum Süden. 
Der Gaul hat es meiner Ansicht nach gut. Er hat ausreichend Schatten, Wasser ist im Kübel und ein riesiger Strohballen, den man hier nicht sieht, wartet auf ihn. Meiner Meinung nach fehlt ihm aber Gesellschaft. Pferde sind Herdentiere und fühlen sich erst mit einem zweiten Tier an ihrer Seite wohl.

Was lieben Pferde am meisten? In der Gruppe zuammenstehen, den ganzen Tag lang fressen und sch..... . Gehen sie auseinander, siehst du ihre Verdauungsprodukte in einem schönen Kreis angelegt.


Fotos: Ganga

Einen Kratzbaum hat der Gute auch. Es hat sehr genüßlich ausgesehen. 

Und im Maul das Stroh. 


Näher gegangen bin ich nicht, weil auch ein gutmütig aussehendes Pferd nicht berechenbar ist, wenn ich es nicht kenne. Das Tier hat so um die 600 Kilo und kann ganz schön viel Schaden anrichten. Und da ist eine Leine die ihn halten soll wie ein Bindfaden für ihn. 



Das Pferd auf der Wiese
nicht so klein
eher ein Riese
trägt am Schweif eine schöne Schleife
oder doch eine Fliege

Karin Schönfisch
(aus: aphorismen.de)


Mittwoch, 29. Juni 2016

Kaktus





Da haben sich wohl 2 vereint. Es sieht so aus, dass sich die beiden auch im Winter nicht trennen können. Der eine stützt den anderen und der andere ist fest im Boden verwurzelt. Ich gehe davom aus, dass er für den Winter in eine schützende Hülle gepackt wird.
Ein Kaktus braucht um die 5 Grad Lufttemperatur zum Überwintern und hier wo er steht kann es im Winter schon einmal Schnee geben.

Vor Jahren, als ich viel nach Spanien reiste, habe ich mir Kakteen mitgebracht, aber es ist keine Freude daran aufgekommen.
Ich mag die Blätter und die Blumen lieber.


Kein Kaktus ist so dicht mit Stacheln besetz, dass er nicht noch Platz für eine Blüte hätte.
Sprichwort

Ich habe solche Kaktee gesehen, sehr faszinierend, wenn gelbe oder rote Blüten aus dem Stachelkopf herausblitzen.
Was den Kaktus zum Blühen bringt ist mir allerdings schleierhaft.


Manches im Leben ist nur eine Frage der pfleglichen Behandlung. Ein Kaktus, der täglich gegossen wird, geht ebenso ein wie eine Rose, die nie gegossen wird.
Wolfgang J.Reus


Ich habs ja lieber mit den Blättern. Und ich giese meine Pflanzen gerne. Ich mag es nicht sehen, wenn die Topferde ausgetrocknet ist. Da fehlt es mir dann an lebensspendendem Wasser. 


An meinen Kaktus
Du alter Stachelkaks,
Du bist kein Bohnerwachs,
Kein Gewächs, das die Liebe sich pflückt,
Sondern du bist nur ein bißchen verrückt.

Ich weiß, daß du wenig trinkst.
Du hast auch keinerlei Duft.
Aber, ohne daß du selber stinkst,
Saugst du Stubenmief ein wie Tropenluft.

Du springst niemals Menschen an oder Vieh.
Wer aber mit Absicht oder versehentlich
Sich einmal auf dich
Setzte, vergißt dich nie.

...

Joachim Ringelnatz




Das folgende Zitat frustriert mich, leider finde ich die Ansage nur allzu wahr, wie Gelegenheiten in der Politik, der Arbeitswelt, .... zeigen.


"Koalition: die Kunst, den Partner mit einem Kaktus zu streicheln."
Carlo Franchi



Samstag, 25. Juni 2016

Wohndomizil



Foto: Ganga
Ich sag euch, mir würde dieses kleine Domizil für den Sommer genügen. Da wäre ich dann Kaiserin.



Freitag, 24. Juni 2016

Flamenco


Ich bin faszieniert davon, dass die Plakate einfach auf Bäume oder auf masten getuckert sind. Tue das bei uns und du bekommst eine saftige Anzeige.
Ausserdem habe ich Flamenco bisang nicht mit Griechenland in Verbindung gebracht.



Foto: Ganga

Wer lesen und schreiben kann, kann nicht Flamenco singen …

weil er die Fähigkeit sich auszudrücken verloren hat.




Flamenco ist eine Vereinigung von griechischen und römischen Ursprüngen, die sich später mit indischen, maurischen und jüdischen Elementen vermischten und vereinten. Mit der Ankunft der Mauren und Juden bekam die schon damals schnelle Musik neue Elemente. Vor allem die von Asien übergesiedelten Zigeuner, die ebenfalls eigene Elemente nach Südspanien brachten, lebten und formten die Flamenco-Kunst über Jahrhunderte hinweg. Der Flamenco, wie wir ihn heute kennen, ist eine Fusion aus verschiedenen Elementen mehrerer Kulturen, die sich über Jahrhunderte hinweg gebildet hat. (aus dem Internet)



Mein Leid ich sag es singend
denn singen ist weinen,
meine Freude, ich sag sie tanzend,
den tanzen ist Lachen.
(aus einem Flamenco-Lied)






Mittwoch, 22. Juni 2016

Ein Tag


Foto: Ganga


Ich schlendere dem Meer entlang, an der Promenade des Dorfes. Ursprünglich, ich tauche ins Wasser, schwimme hinaus.


Foto: Ganga


Am Nachmittag sitze ich im Kafenion und geniese den griechischen Kaffee. Der Ausblick ist traumhaft.

Das andere ist, dass ich glaube ich komme nicht mehr nach Hause. Meine Beine haben Spazen. Die Muskeln rebellieren. Ich kann trotzdem noch die Beine heben.



Foto: Ganga


Ich sag euch, ich werde wieder fetter hier herunten. Gut, dass ist Fisch mit Spinat aber!!! dann gibt es griechischen Kaffe metrio (Zucker, mittel), ohne Zucker kann ich ihn nicht trinken, dann bringt der Mann Eis daher und ein Teil wandert in meinen Kaffe hinein.

Dienstag, 21. Juni 2016

Ein Schreck in Kroatien




Der Mann kam bei einer Tankstelle drauf, dass uns das hintere Nummernschild fehlt! Durch die Beutlerei heruntergefallen? Der Mann schwört Stein und Bein, dass er das Kennzeichen sorgfältig festgeklippt hat beim Wegfahren. Wäre das Kennzeichen wirklich rausgefallen wäre der Rahmen auch offen, der war aber zu!
Wir sind kurz vor der Einreise nach Serbien und wenn wir Pech haben, können wir nicht weiter fahren.
Die Grenzen von Serbien, Mazedonien und Griechenland warten noch auf uns. Und du weißt nicht wie die Grenzer drauf sind.
Die politische Lage hat sich zwar um vieles gemildert, also gehe ich davon aus, dass sich die Stimmung der Grenzer auch wieder gemildert hat. Und wer will sich schon die Arbeit antun, sich mit zwei unineressanten Urlaubern herumzuärgern. Viel zu viel Arbeit bei der Hitze, ein Aufwand der die Ruhe stört.

Und weil es aber nicht geht, dass jemand anderes unser Nummernschild verwendet, wer weiß schon für was und was dann damit gemacht wird, brauchen wir einen Polizeiposten.

Ich bin davon überzeugt, dass ein Polizeiaufenthalt in Hrvatska nicht unbedingt gut sein muss. Und wer sagt denn, dass du nicht in Mazedonien oder Griechenland abgeholt wirst, weil dein Autokennzeichen in einen Unfall oder Überfall verwickelt ist. Bis ich denen klarmachen kann, dass ich nur eine naive Urlauberin bin, ist es Winter.

Und weil uns doch das Glück hold ist, ist in der Nähe ein größeres Dorf. Die haben sicher Polizei. Und so war es. Und alles wurde in Ordnung. Der hübsche Mann wollte uns verstehen, die Post war nebenan, Stempelmarken wurden gekauft und die Verlustmeldung aufgenommen.
Die Policija war in einem alten Gebäude, super, ich liebe es. Noch aus Ziegeln gebaut, kühl innen drinnen ohne das teure Surren der Klimaanlage. Da hat es noch keinen Stahl aus China gegeben, dass war noch jugoslawische Wertarbeit. Auch zu Titos Zeiten gab es Ziegeln, die für die Ewigkeit gebrannt wurden.
Good luck, hat uns der Polizist gewünscht.

Und kein Stress war. Nicht bei den Serben, nicht bei den Mazedoniern und nicht bei den Griechen.
Und so sind wir gut in Kato Gatzea angekommen. Ein kleines Dorf mit einem Campingplatz.




Freitag, 17. Juni 2016

Reisebeginn

Wir fahren heute am Abend los. Unsere erste Station wird Zagreb sein. Dort werden wir auf einem Stellplatz unter hohen Bäumen übernachten.
Geplant ist, dass wir dann um ca. 4 Uhr oder 5 Uhr früh weiter nach Belgrad fahren. Also den Samstag in Belgrad verbringen.
Und da soll es dann heiß werden. Bei accuwetter ist nur mehr eine rote Temperaturskala aufgezeichnet. Davor habe ich schon Respekt.
Ich bin mal durch die Klimaanlage im Auto krank geworden und habe den Homöopathen angejammert, dass es hier auch so heiß ist. Er meinte, lieber heiß als kalt.

Die nächste Station nach Belgrad wird Skopje sein wir werden dann weiter über Gevgelija nach Griechenland einreisen (die Strecke Mazedonien und Griechenland ist immer sehr zäh). Dann hinunter nach Volos und auf den Pilion in das kleine Dörfchen Kato Gatzea. Da tue ich dann nichts.
Obwohl das Nichts sehr ausgefüllt ist: Aufstehen, Kaffe trinken, Meer schauen, Schauen überhaupt, Wahrnehmen, Atmen, mich unterhalten, wichtig: Spazieren gehen im Olivenhain, am Meer und überhaupt, ja dann ist es eh schon Mittag, schwimmen, herumliegen, spazieren gehen, Kaffe trinken, ... also voll der Stress :-) schreiben, fotografieren, fliesen lassen,..

Ich wünsche euch eine schöne Zeit, wir hören voneinander, denn im Zeitalter der wlan gibt es schon überall Internetanschlüße und da freue ich mich dann auf das Bloggen, weil ich Zeit und Muße dafür habe.

Seid lieb gegrüßt
Ganga