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Dienstag, 30. April 2019

Aber jetzt soll's funktionieren

Unglaublich! Nach wochenlangen Schwierigkeiten im Herbst eine neue E-Mail Adresse über den Handyanbieter einzurichten, wurde mir meine mühsam errungene und installierte E-Mail Adresse nun gelöscht.

Der Vollpfosten von Handy-Techniker damals hat mir noch dazu gesagt, dass ich beim mobilen Internet nur eine E-Mail Adresse mit Zahlen bekommen kann. Nur, dieser Trottel hat mir eine falsche Auskunft gegeben und auch eine falsche Adresse eingerichtet. Der Handyanbieter hat nun am 18.04.2019 alle falschen E-Mail Adressen gelöscht. Ein cleaning gemacht.

Ich habe nun denn beim Handyanbieter vorgestern angerufen und der Techniker, den ich an die Strippe bekommen habe erklärt mir, dass ich bisher eine Festnetz Internet Adresse hatte. Nur die besteht aus Nummern. Aber ich habe kein Festnetz Internet sondern ein mobiles Internet, weshalb meine E-Mail Nummer nun bei dem Cleaning endgültig gelöscht wurde.
Er hat sich dann auf meinen Laptop eingeloggt und ich habe nun eine schöne neue E-Mail Adresse mit Namen, die auch funktioniert und diesmal soll's auf länger sein.

Diesmal ist es mir egal, dass ich viele Leute anschreiben muss. Ich merke die Adresse funktioniert, sie ist nicht komisch nur mit Zahlen sondern hat einen kurzen knackigen Namen, meine mails kommen an und ich bekomme auch Rückmeldung. Alles funktioniert.
Ich bedanke mich bei dem Techniker der mit mir über eine weite Distanz die mail Adresse eingerichtet hat. Der hat sich ausgekannt und ich hatte das Glück zu ihm zu kommen.

Donnerstag, 25. April 2019

Ist-Stand

Noch immer ist viel in Bewegung bei mir. Ich habe mich aber schon gut eingelebt in die neue Umgebung. Aber alleine der Ortswechsel hat so viel Neues mit sich gebracht. Es war ein Umzug in ein anderes Bundesland, und da laufen die Uhren auch ganz anders.

Was mich viel an Nerven gekostet hat, war, dass es hier kein Glasfasernetz für eine Internetverbindung gibt. Eine Internetverbindung gibt es also nur über Handyanbieter und das mobil oder Festnetz. Der Sendemaster dafür ist auf der Post installiert, und ich wohne aber an einem Hang und da im Erdgeschoss. Also eine ganz schlechte Verbindung. Noch dazu habe ich mich für ein mobiles Internet entschieden, da in dem Haus (über Hundert Jahre und aus Holz) wo ich lebe keine Kabeln mehr zusätzlich eingezogen werden können und ich auch nicht immer zu Hause bin.
Die ganze Post für die ehrenamtliche Arbeit läuft über Internet. Das hat mich vor Angst zum Schwitzen gebracht, weil es um die Zahlung von Rechnungen, Behörden,... geht.
Einiges ist auch untergegangen, aber die Ämter (für Wohnbeihilfe etc.) waren dann so entgegenkommend und haben die Berechnungen rückwirkend gemacht. Was für ein Glück. Ich war so erleichtert.

Ich habe ein Cafe/Pub entdeckt und wurde dort gut aufgenommen. Die Wirtin ist daran interessiert, dass sich die Leute untereinander kennen und miteinander sprechen. So kam ich zu einen Mechaniker, einen Elektriker, einen Fliesenleger, einen Internetmenschen und einen Versicherungsmenschen. Alles notwendige Leute, für das Funktionieren des Lebens. Weil ich niemanden kannte, war ich eine Zeitlang ziemlich aufgeschmissen. Jetzt funktioniert aber alles :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Tag, habt es fein.









Donnerstag, 13. Dezember 2018

Neuanfang

Ich habe mich in der neuen Wohnung ganz gut eingelebt. Es ist noch nicht alles fertig eingerichtet, Lampen fehlen noch.
Die Verbindungen zum Internet usw. alles funktioniert jetzt.

Heute war ich auf dem Gemeindeamt und habe meinen neuen Pass beantragt. Ich habe ja meinen bisherigen Familiennamen abgelegt und meinen "Mädchennamen" wieder angenommen. 
Seit 29.11.2018 habe ich wieder des Vaters Namen in meinem Urkundenregister stehen.

Dieses Jahr ist viel passiert, vieles hat sich geändert. Ich bin einen Prozess weitergegangen, und habe mich getraut mich zu verabschieden. 
"Was willst du, du bleibst ja doch. Das was du suchst gibt es nicht." 

Vor einigen Jahren habe ich hier in den Blog einen Cartoon reingestellt und den stelle ich nochmals rein. 
Um das geht es:


Sonntag, 16. September 2018

mein neues zu Hause



Mein neues zu Hause.




Der Noch-Ehemann schreit und heult öffentlich herum, dass ich ihm alle Möbel genommen habe, er nicht einmal mehr ein Bett hat. Die Wohnung habe ich ihm ausgeräumt.
Mitgenommen habe ich einen Schreibtisch, ein Kastl, einen Heimtrainer und einen Radiator.

Kommenden Donnerstag bekomme ich dann das Internet eingerichtet. Hier ist alles anders, bin auch in ein anderes Bundesland gezogen.



Dienstag, 17. Juli 2018

Vernichtender Brief an den Mann

Der Mann hat von seiner Firma folgenden Brief bekommen.


Lieber Fred*
über dein Verhalten muss ich mich doch sehr wundern. Wenige Tage, nachdem du deinen "Schlaganfall" hattest, habe ich im Krankenhaus angerufen, um gegen deine frühzeitige Entlassung zu protestieren. Dort hat man mir gesagt, ich brauche mich nicht zu sorgen, du bist vollständig wiederhergestellt, hast keine Folgen zu befürchten und brauchst eigentlich auch keine Rehabilitation. Ich habe mich sehr für dich gefreut.

Als du einige Wochen später zu mir gesagt hast, "was jetzt in der Firma passiert" interessiert dich überhaupt nicht, habe ich natürlich gewußt, was das heißt.

Das du keiner einvernehmlichen Lösung zugestimmt hast, sondern es zur Gänze über die Firma abspulen willst, war für uns frustrierend. Zu der Zeit waren wir in finanziellen Nöten, nicht zuletzt weil du letzten Sommer so lange fort warst und du ab November einfach gefehlt hast, so schnell sind 30 Jahre Aufbau und Erfahrung nicht zu ersetzen, für diese lange Zeit unseres gemeinsamen Schaffens bin ich auch sehr dankbar.

Auf der anderen Seite, muss ich sehen, dass du menschlich kaum jemandem abgehst. Einigen Kunden, aus Gewohnheit. Viele aber, die jetzt erst wiederkommen, Mitarbeiter haben bis her noch kein Bedauern über deinen Abgang gezeigt.

Lieber Fred*. Du hast hier über 30 Jahre viel geleistet, viel erreicht. Du hast jeden Tag bezahlt gekriegt, hast alle Vorteile eines Firmen "Hahn" genossen. Es war auch deine Pflicht, dich dafür anzustrengen. Wir schulden dir nichts und ich wünsche dir sehr, dass du es in Frieden beenden kannst.

Gerhard


1. Ich habe in der Landesnervenklinik angerufen, mich auf den Brief bezogen und die Auskunft bekommen, dass aus datenschutzrechtlichen Gründen, keine Auskünfte per Telefon erteilt werden. Es bekommen nur nahe Angehörige persönlich eine Auskunft. Das war auch meine Erfahrung.

2. Das Wort "Schlaganfall" ist mit Gänsefüßchen eingefasst. Meiner Ansicht nach, drückt das auch den Zweifel an der Erkrankung aus.

3. Wenn man krank ist, braucht einen die Firma auch nicht zu interessieren. 

4. … keiner einvernehmlichen Lösung zugestimmt... heißt, dass er sich gegen eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnis gewehrt hat. Da der Mann auch noch 15 Wochen Urlaub hatte, wollten sie, dass er statt Krankenstand seinen Urlaub konsumiert und dann in Arbeitslose geht, mit den Worten: "Es kann dir ja eh nichts passieren, denn du bist 62 und hattest einen Schlaganfall. Vermitteln können sie dich so und so nicht." Und das stimmt nicht.

5. … in finanziellen Nöten, weil du letzten Sommer gefehlt hast … Der Mann hat 2017 seinen gesetzlichen Urlaub mit 5 Wochen in Anspruch genommen.

6. … ab November einfach gefehlt hast …  ja so ist dass, wenn man länger krank ist. Den Mitarbeiter, den er seit 1 Jahren eingeschult hat, damit er ihn ablösen kann bzw. sich aus dem Geschäft zurückziehen kann, den wollte der Oberboss nicht, weil dieser Mitarbeiter kritisch war. Dem  Mitarbeiter wurde nahegelegt, dass er sich eine andere Arbeit suchen soll. Er hat dann im Februar 2018 eine neue Arbeitsstelle gehabt und die Firma verlassen.

7. … menschlich kaum jemandem abgehst … ja was soll man darauf sagen: "Ohne Worte."

8. … Pflicht dich anzustrengen.. mmh, diese Aussage sehe ich sehr kritisch.

Übrigens ist diese Firma eine Alternative zu anderen sozialökonomischen Projekten. Da sollte so ein Vorgehen nicht passieren. 
Der Fred* ist nicht der erste, dem es dort so geht. Jetzt war halt er dran. Ich kanns nicht lassen, dass zu sagen. Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass er sich ausbeuten lässt und im Endeffekt nur einen Fußtritt bekommen wird. Genau so ist es auch gekommen.

Der Mann meinte, er hat immer wieder gesagt, dass es so und so nicht gehen wird, dass es Veränderungen braucht usw. und wurde immer damit abgetan: " Fred*, dass können wir uns nicht leisten". Ich sag mal, dass stimmt überhaupt nicht, die Auftragslage war gut, das Geschäft hat geboomt.
Tja, drei weitere Mitarbeiter haben gekündigt, weil nur mehr Chaos herrscht.

Der Mann sagt, hier sieht man mal wieder den Umgang des Geschäftsführers/Obmanns mit anderen. Der Mensch lebt in einer anderen Realität und kennt sich nicht mehr aus.

Der Mann ist froh, dass er nicht mehr hingegangen ist arbeiten, denn das hätte er nicht überlebt. Sehe ich auch so.
Er sagt, die 30 Jahre dort hat er für sich und für seine Klienten gearbeitet, sonst für niemanden.

Der Psychiater meinte zu ihm, dass es ihm schlecht gehen darf! Wird eh an der Zeit, dass er sich das zugesteht.






Donnerstag, 12. Juli 2018

Von den Dogmen


Vor dem Termin beim Homöopathen gestern überlegte ich mir, was ich ihm sage, wie es mir geht. Ja, da fällt mir die Sache mit der Pflegerin und dem Erbe ein, mit dem Halbbruder, auch wie es mit dem Mann aktuell geht und am Schluss fällt mir dann noch der Kummer mit dem Spieler ein. 
Ich schüttle den Kopf über mich, denn was ist derzeit das Wichtigste für mich? Der Spieler und der Beziehungsabbruch. Und der tut weh. 
Der Homöopath fragt nach, ob sich das Kind in mir verletzt fühlt? Nein, da spüre ich kein verletztes Kind mehr, was mich auf einmal erstaunen läßt. Ist es doch immer wieder um dieses Kind und die Mutter gegangen. 
Wieso eigentlich müssen andere Männer jetzt sein, nach 29 Jahren monogamer Beziehung? Weil’s zur Befreiung gehört. Zur Befreiung von den Sätzen und Worten, die mir eingetrichtert wurden und mit denen ich so geschädigt wurde, dass ich die meiste Zeit meines Lebens in Angst und eigener Abwertung verbrachte. Ich möchte mich jetzt nicht mehr darauf beschränken, dass ich sage, meine Mutter war schuld, deren Mutter war schuld, es sind die religiösen Dogmen unserer Zeit und Gesellschaft, die uns gefangen halten.  In anderen Kulturen geht man offen mit Sexualität um.
Zum Leben gehört die Lust. Wir sind ab der eigenen Werdung  Wesen mit ausgeprägtem sexuellem Trieb und Instinkt. Und es kann nicht ein Mensch alles abdecken.
Ich höre immer wieder Geschichten, wie uns die Sexualität madig gemacht und im schlimmsten Fall ausgetrieben wurde. Früher war ich der Überzeugung, dass es hauptsächlich die Frauen betrifft, mittlerweile revidiere ich diese Ansicht. Männer werden nicht minder schlimm auf ihre Sexualität vorbereitet. 
Ich habe mich für den Weg entschlossen, meine erwachte Sexualität nicht zu verleugnen und wegzusperren.