War doch einiges los diese Woche, zwar nichts Aufregendes aber immer war
etwas zu tun. Ich war wieder viel im Aussen und ohne mir Zeit zu nehmen zu
reflektieren und mich zu fragen wie es mir geht.
Spannend fand ich meinen Termin beim Osteopathen am Dienstagnachmittag.
Abgesehen davon, dass er mir mein Kreuz wieder eingerichtet hat und ich
wieder gut gehen kann waren die letzten 15 Minuten wesentlich:
Ich liege auf dem Behandlungstisch, er sitzt hinter mir und hat seine Arme
neben meine Arme gelegt. Auf einmal legte sich eine große Last auf meine Brust.
Es scheint mir, als würde ich davon erdrückt, so schwer ist sie. Er fragte
mich, ob ich es noch aushalte.
Erst im Nachhinein sagte er mir, dass er mich nicht berührt hat.
Er sah den Druck kommen, ein schweres Etwas, dass sich auf meine Brust legte.
Er sah ihn aber auch, wieder weggehen.
Am Donnerstag merkte ich plötzlich eine immense Leichtigkeit in mir und erst
da ist mir diese Schwere die ich sonst mit mir trage, dass ich manchal kaum Luft bekomme, in dieser Dimension
bewusst geworden.
Von wo kommt der Druck her?
Was mich sehr belastet, ist der allmähliche körperliche Verfall meiner
Mutter. Auch geistig fängt es an, dass sie überfordert ist. Sie kommt mit
Rechnungen daher, weil sie merkt, dass etwas nicht stimmt und sie nicht
weiterweiß. Ich entdecke dass es Ungereimtheiten gibt, setzte mich mit ihr
auseinander, schicke Briefe, kündige Verträge, bringe wieder in Ordnung.
Außerdem betrübt es mich, dass es Leute gibt, die für ihre Hilfe 20 € in der Stunde von ihr verlangen.
Was macht das mit mir?
Wie die Sache mit dem kranken Vater und dem Rundherum begann, sagte mir eine
Freundin, dass ihr vorkommt, dass ich mich mein Leben lang auf diese
Herausforderungen vorbereitet habe. Ich wusste, was sie meint, und ich hätte
ohne diese Vorarbeiten dieses ganze Rundherum damals nicht geschafft.
Dialog mit dem Vater:
Habe ich sehr viele Fehler gemacht?
Ja, wenige waren es nicht.
Kann man das noch richten?
Ja, wir sind gerade dabei.
Die gleiche Sache wird sich mit meiner Mutter abspielen.
Ich werde mich damit auseinandersetzen müssen, wie ich die Sache angehe. Und
wie ich dabei so gut es möglich ist auf mich achtgebe. Atmen.
Vielleicht sollte ich es zuerst einmal damit probieren, dass ich es
akzeptiere, dass ich mich um ihre Angelegenheiten kümmere und somit auch für
sie eine gewisse Verantwortung übernehme.
Vielleicht soll ich mir eine Kette aus Knoblauch machen und damit dann gegen böse Geister anstinken. Hauch:-)))))))))
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| Foto: Ganga |
Und es sind nur Geschichten.