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Dienstag, 13. September 2016

Bundespräsidentenwahl 2016


Das ist auch einmal ein Argument:

Der Mann meint, dass es  unter anderem auch finanziell vernünftig ist, den ehemaligen Grünen Chef van der Bellen zum Bundespräsidenten zu wählen, denn der ist schon so alt, dass wir ihm seine lebenslange Pension nicht so lange auszahlen müssen wie dem deutlich jüngeren Hofer.







Leider krank geworden

Mich hat ein übler Husten erwischt und jetzt ist auch noch Schnupfen hinzugekommen. Heute war ich noch auf Arbeit aber nach Mittag habe ich die Segel gestrichen und bin nach Hause. Viel Wasser und Tee trinken und ich habe auch den ganzen Nachmittag geschlafen. Der Kopf tut weh und ich bekomme schlecht Luft.
Da bin ich mal gespannt , ob der Mann auch was abbekommt.

Jetzt finde ich doch glatt keinen passenden Cartoon zum Husten,... auch fad. Na, dann nehme ich doch ein Hortensienfoto, dass passt immer.


Foto: Ganga


Sonntag, 11. September 2016

Ehrenamtliche Tätigkeit

Frau Ganga, wir brauchen eine neue Waschmaschine, aber zu groß darf sie auch nicht sein.
Ja, die alte funktioniert noch aber, sie schleudert nicht mehr richtig.
Und weil ich weiß, dass sie schon sehr alt ist und viel damit gewaschen wird, stiefle ich dann bei passender Gelegenheit los.

Und ich schaue persönlich zur Wohnung hin und messe den Platz für das neue Teil aus.
Es wundert mich, denn meiner Ansicht nach, passt da ganz wunderbar eine Waschmaschine in stinknormaler Größe hin.
Nein, nein Frau Ganga, es soll eine kleine sein, sagt die Chefin des Pflegedienstes.
Dann gehe ich in den Elektroladen, und kaufe halt eine kleinere Waschmaschine ein.

Stellt sich dann, bei Lieferung der Waschmaschine, heraus, als auch der Betreuer der alten Dame anwesend ist, dass mir die Chefin seines Hilfsvereines genau das falsche gesagt hat. Nicht eine 3,5 Kilo Trommel wird gewünscht sondern eine 8 Kilo Trommel für die ganze Unterwäsche und die tägliche Bettwäsche die anfällt.

In mir steigt die Wut auf. Schon wieder etwas mit der Tussi, dass sie nicht zusammenbekommt.

Und weil die beiden Männer vom Elektrogeschäft solche Situationen anscheinend schon kennen nehmen sie mir dankenswerterweise die kleine Waschmaschine wieder mit und werden eine große bringen. In einer Minute haben wir den Umtausch und neuen Kauf  und die Lieferung perfekt.
Wir sind ja unkompliziert.

Ich bin sehr wütend auf die Leiterin der Hilfsorganisation.
So ein Aufwand.
So viel Stress.
Zum Glück waren die Monteure so unkompliziert.
Mich hat es trotzdem Nerven gekostet.

Und ich hätte mir den Umtausch auch gar nicht antun müssen.
Ganga ist blöd.

Im Endeffekt:
Der Betreuer ist glücklich.
Auch Ganga ist zufrieden.
Und mit der Chefin des Vereines gibt es bei passender Gelegenheit ein Huhn zu schlachten.



Samstag, 10. September 2016

Ach, nur Emotionales


War doch einiges los diese Woche, zwar nichts Aufregendes aber immer war etwas zu tun. Ich war wieder viel im Aussen und ohne mir Zeit zu nehmen zu reflektieren und mich zu fragen wie es mir geht.

Spannend fand ich meinen Termin beim Osteopathen am Dienstagnachmittag.
Abgesehen davon, dass er mir mein Kreuz wieder eingerichtet hat und ich wieder gut gehen kann waren die letzten 15 Minuten wesentlich:
Ich liege auf dem Behandlungstisch, er sitzt hinter mir und hat seine Arme neben meine Arme gelegt. Auf einmal legte sich eine große Last auf meine Brust. Es scheint mir, als würde ich davon erdrückt, so schwer ist sie. Er fragte mich, ob ich es noch aushalte.
Erst im Nachhinein sagte er mir, dass er mich nicht berührt hat.
Er sah den Druck kommen, ein schweres Etwas, dass sich auf meine Brust legte. Er sah ihn aber auch, wieder weggehen.
Am Donnerstag merkte ich plötzlich eine immense Leichtigkeit in mir und erst da ist mir diese Schwere die ich sonst mit mir trage, dass ich manchal kaum Luft bekomme, in dieser Dimension bewusst geworden.

Von wo kommt der Druck her?

Was mich sehr belastet, ist der allmähliche körperliche Verfall meiner Mutter. Auch geistig fängt es an, dass sie überfordert ist. Sie kommt mit Rechnungen daher, weil sie merkt, dass etwas nicht stimmt und sie nicht weiterweiß. Ich entdecke dass es Ungereimtheiten gibt, setzte mich mit ihr auseinander, schicke Briefe, kündige Verträge, bringe wieder in Ordnung.
Außerdem betrübt es mich, dass es Leute gibt, die für ihre Hilfe 20 € in der Stunde von ihr verlangen.

Was macht das mit mir?

Wie die Sache mit dem kranken Vater und dem Rundherum begann, sagte mir eine Freundin, dass ihr vorkommt, dass ich mich mein Leben lang auf diese Herausforderungen vorbereitet habe. Ich wusste, was sie meint, und ich hätte ohne diese Vorarbeiten dieses ganze Rundherum damals nicht geschafft.

Dialog mit dem Vater:

Habe ich sehr viele Fehler gemacht?
Ja, wenige waren es nicht.
Kann man das noch richten?
Ja, wir sind gerade dabei.

Die gleiche Sache wird sich mit meiner Mutter abspielen.

Ich werde mich damit auseinandersetzen müssen, wie ich die Sache angehe. Und wie ich dabei so gut es möglich ist auf mich achtgebe. Atmen.
Vielleicht sollte ich es zuerst einmal damit probieren, dass ich es akzeptiere, dass ich mich um ihre Angelegenheiten kümmere und somit auch für sie eine gewisse Verantwortung übernehme.


Vielleicht soll ich mir eine Kette aus Knoblauch machen und damit dann gegen böse Geister anstinken. Hauch:-)))))))))

Foto: Ganga
Und es sind nur Geschichten.



Donnerstag, 8. September 2016

So dies und das über die Arbeitszeit und den Schlaf

Ich habe meine Arbeitszeiten umgestellt, was heißt, dass ich um 21 Uhr 30 ins Bett gehen soll. Dann rechne ich noch mit einer Stunde Lesen, bis mir das Kindle immer wieder aus der Hand fällt und morgens soll ich dann zwischen 5 Uhr 30 und spätestens 6 Uhr aufstehen. Kommt drauf an, wie ich mich noch kultivieren muss.
Um spätestens sieben Uhr soll ich dann im Büro sein.
Sehr hart für mich, weil ich es einfach gern mag, länger aufzubleiben. Vor 12 Uhr Nachts schlafen gehen ist uninteressant.

Wenn ich aber mur mit 4-5 Stunden Schlaf den Tag starte, geht es mir furchtbar. Ich bin sehr müde und alles ist anstrengend. Habe ich so jetzt einige Wochen praktiziert. Erholung hat auch der Schlaf am Nachmittag nicht gebracht.
Irgendwie bin ich abgesandelt in den letzten Wochen.

Darum gehe ich jetzt schlafen.
Habt es fein und schlaft gut.


Foto: Ganga

Sonntag, 4. September 2016

Bauernherbst

Wir haben einen schönen Samstag und einen entspannten Sonntag gehabt.
So wie es uns wichtig war, haben wir die Zeit miteinander verbracht.

Wir gingen am Samstag entspannt Einkaufen und saßen dann mit netten Menschen bei einer Tasse Kaffee. Zu Mittag waren wir fein Essen und am Nachmittag schliefen wir ausgiebig. Ich lag auf meinem bevorzugtem Platz in der Pergola.
Wohlsein.

Am Sonntag hatten wir Lust auf den "Bauernherbst" im Nachbarsdorf.
Der Mann hat was für sich gefunden und ich hatte auch mein Highlight.


Der Mann und was er gerne sieht: Traktoren.
Zum Ansehen und schwelgen in alten Erinnerungen.


Mein Mann kommt ja aus der Landwirtschaft und in seiner Kindheit waren diese Traktoren schon etwas sehr tolles.





Wir sind uns einig, dass diese Maschinen für uns nur schön zum Ansehen sind. Die Pflege und Erhaltung ist wichtig, aber dazu braucht es Liebe und Geduld und viel Geld.
Haben wir alles nicht.



Und die beiden sind meine absoluten Favoriten.
Sie bauen alte Knoblauchsorten an.


Und als Knoblauchliebhaberin habe ich natürlich gleich einige Sorten gekauft.
Sie unterscheiden sich deutlich im Aussehen und im Geschmack.



Wenn einer von uns Knoblauch ißt, zieht zum Glück der andere auch mit. Ich kenne es, dass ich ins Schlafzimmer gehe und mich der Knoblauchdampf hinausweht. Also wenn, dann nur miteinander.



Donnerstag, 1. September 2016

Das Geburtstagsgeschenk wird geliefert

War ich in den letzten Tagen damit beschäftigt, für die Mutter einen neuen Stand-E-Herd zu kaufen.
Es hört sich einfach an, aber die Lieferung und Montage hatte so ihre Tücken.
Die Mutter hatte ja letzten Freitag Geburtstag und weil sie mir so in den Ohren lag, dass bei ihrem E-Herd nur mehr eine Platte geht und das Backrohr auch nicht mehr so heizt wie früher, habe ich ihr einen neuen Herd gekauft. Dann kann sie wieder gleichzeitig mehrere Sachen kochen.

Sie hat in den letzten beiden Jahren stark abgenommen und ißt auch wie ein Vogerl.  Nur mehr ganz wenig, weil sie meint, dass sie das Essen nicht mehr hinunterschlucken kann. Und was es für Gründe  dazu gibt, weiß ich nicht. Frag ich auch nicht nach. Weil ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, zu den Privatärzten zu gehen und ihren Kassenarzt für Allgemeinmedizin in den Grant zu treiben.
"Frau .... sie sterben einmal gesund."

Aber zurück zum Herd. Es war anstrengend bei ihr, weil sie ständig ihre Klappe offen hatte und den Arbeiter durcheinander brachte. Ich nahm sie irgendwann an der Hand, setzte sie auf einen Stuhl und brachte sie dazu, Ruhe zu geben und den Arbeiter seine Arbeit machen zu lassen.
Halte da 1 Stunde durch und du gehst mit einem summenden Schädel wieder herum.
Den Vogel hat sie aber abgeschossen als sie darauf bestand, dass der Herd aufgehoben wird, weil er noch pfenning guat ist und sich andere Menschen über so einen gut geputzten Herd freuen werden. Ich war sehr sauer und konnte es mir nicht verkneifen sie zu fragen wieso sie dann einen neuen Herd braucht.
Aber was will ich da sagen, da beiße ich auf Granit. Dann soll sie damit tun was sie meint.
Namasté.

Trotzdem habe ich in der Nacht noch von dem Herd und den Situationen schlecht geträumt. Ist halt gar nicht so einfach ein Erlebnis als Erlebnis zu sehen und nicht als ein persönliches Ereignis.

Und jetzt gehe ich zum Wirt um mir Sorgen zu vertreiben. Wenn die richtigen Leute zusammensitzen ist es oft eine muat's Gaudi und das ist entspannend.