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Sonntag, 14. Juni 2015

Rote Johannisbeeren





Die ribisel die holde maid
schmeckt süß und fruchtig zugleich
rund und prall streckt sie sich uns entgegen
bereit alles zu geben
ob menschen oder vögel 
beide haben ihren segen


In meinem Garten steht ein Ribiselstrauch, der mich jedes Jahr neu erfreut
es ist halt immer die Sache, wer ist schneller ich oder die Vögel. Diesmal warte ich nicht bis alle Früchte rot sind, denn sonst schaue ich wieder durch die Finger. Mit meiner Ernte habe ich gestern begonnen und da ich nicht geizig bin lasse ich für die Vögle auch Früchte am Strauch.


Samstag, 13. Juni 2015

Essen überhaupt

Mit dem Essen geht's mir gut. Ich bin zu dem gekommen, dass ich nicht extra viel mehr Fett essen brauche, sondern, dass das reicht, was ich an Ölen und anderem Fett sonst auch zu mir nehme.
Und einfach die Getreideprodukte und Kartoffeln und Bananen und Sachen wo viel Zucker drinnen ist weglasse.
Mein Körper fühlt sich schon viel leichter an und ich merke, dass ich am loslassen bin. Altes Schweres braucht es nicht mehr.



So sieht mein Frühstück heute nach dem Einkaufen aus. Statt dem Brot gibt es Oopsies, die ich mir gestern abend noch gebacken habe. Zum genesen brauche ich einfach auch gutes Essen, dass mich nicht beschwert sondern erleichtert und ich mich dann auch gut bewegen kann.

Ich habe keine Schokolade gekauft, und die Schokoriegel, die ich schon in der Hand hatte wieder zurückgelegt. Sie bringen mir nicht den Genuß, den ich gerade brauche.
Das suchende Auge hat dann noch Obstsäfte (Multivitamin-, Orangen-, Grapefruit-, Apfelsaft) entdeckt und mir war klar, dass es wohl ein kurzfristiger süßer Genuss ist, ich aber momentan Obstsaft nicht wirklich will. Dafür gibt es Marillen, eine halbe Wassermelone, Kiwis und Erdbeeren zu kaufen. Aus dem Rhabarber und der Zitrone koche ich mir einen Saft, den ich dann noch mit Wasser verdünnen kann, wenn ich möchte. der Gedanke daran ist schon lecker. Ich liebe Rhabarbersaft.



Freitag, 12. Juni 2015

Der Junge kann sims

Gestern um 22 Uhr 47 bekam ich eine SMS vom Jungen.

- Hallo Barbara
       - Schlafst noch gar nicht?
-Nein, du?
       - Ich lieg schon im Bett und lese noch Morgen muss ich um 6 Uhr aufstehen und in die 
         Arbeit fahren.
- Gute Nacht.
       - Du auch.

Ich habe mich gefreut, dass er sich per sms bei mir meldet. Schlauer Bursche. 
Wahrscheinlich sitzen seine Alten im Bräustüberl oder einem anderen Wirtshaus und er verbringt seine Zeit gerade im Auto sitzend. Ganz geil.

Ich habe mit einer Bekannten vom Jugendamt gesprochen, ob es möglich ist, dass das Jugendamt oder das Heim beim Jungen und den Eltern eingreift. Das unterbindet, dass der Junge, wenn er zu Hause ist, seine Nächte in den Wirtshäusern verbringt. 
Nein, ist nicht möglich, weil er mit Aufsichtspersonen auch am Abend nach 22 Uhr unterwegs sein darf. Und wenn ich wirklich eine Änderung der Situation möchte, muss ich persönlich in Vorlage treten, mir die Sache des Jungen zu eigen machen und ihn vertreten. 
Das geht nicht, dass ist klar, den weiß ich, was der Junge möchte? Sicherlich nicht ganz weg von den Eltern, dafür ist er noch zu klein. 

Und ich denke mir, dass ich so gravierend nicht in den Lebensweg, in das Karma, eines anderen Menschen eingreifen darf. 
Das ist nicht der Weg. 





Kraftritual

Ich befinde mich derzeit in einer Ausnahmesituation, die mich ziemlich fordert. Es ist ein Auf und ein Ab, mal so mal anders, mal ist Souveränität gefordert, dann wieder Aktivität. Und dann kommt das Warten, die Zermürbung, die Angst, der Haß, das Gefühl von Ungerechtigkeit und diese intensiven Gefühle kosten mich viel Kraft.

Ich merke, ich muss etwas tun, aktiv werden, um keinen Schaden zu nehmen. Weswegen ich die Anregung von Athena aufgreife, die mir Rituale vorgeschlagen hat. Dein Löwenzahnritual finde ich sehr schön und ich kann mir vorstellen, dass ich es in abgewandelter Form machen werde. Eine sehr gute Antregung und ich weiß auch schon wie ich es gestalte.

Um die Situationen aufzulösen, wieder zu Frieden zu finden, brauche ich Unterstützung. Ich habe mir gestern deshalb einen Kreis gezogen, gerasselt und gesungen und meine Helferwesen gerufen.
Ich brauche in dieser Zeit Verbündete, die mir eine andere Ebene der Wirklichkeit zeigen, damit sich mein Geist und mein Herz und meine Sinne wieder öffnen können.

Anschliesend habe ich mir eine Schutzhülle imaginiert. Ich hülle mich seither also in eine Krokodilhaut ein. Vielleicht ist es seine stoische Ruhe und die Fähigkeit aufmerksam zu sein und wenn nötig schnell zuzupacken. Es war einfach da und es tut gut.

Ein- und Ausatmen, loslassen, leicht werden, mit allen Sinnen da sein, empfangen.
Ruhe stellt sich ein, ein Gefühl der Tiefe entsteht.
Sein.



Samstag, 6. Juni 2015

Und wieder ein kleiner Spaziergang

Am Abend habe ich mich auf den Weg gemacht und bin einen Rundwanderweg beim nahen See gegangen. 800 Meter, was für mich eine Leistungssteigerung ist und, ich hatte keine Knieschmerzen mehr!! Das ist das konsequente Radtraining, da bin ich überzeugt. Jedenfalls hat mir der Spaziergang sehr gut getan. Dem Körper, dem Geist zum Auslüften und die Seele hat sich an der Natur erfreut und das Leben gepriesen.


Auf dem kleinen See gibt es sogar eine Schifffahrt. Unglaublich.Aber wo steht das Boot??






Familie Wildente ist auf Ausflug. Die Brut ist ja schon ziemlich groß-

Gelbe Sumpflilien, so schön.





Die Fasane sind auch unterwegs. 

Ich mag sofort einen Hollerblütensaft. Seufz, hab keinen.

Ob da im Moor schon Leichen liegen? Unschuldige Frauen, die ihrem Alten im Weg stehen, zum Glück mit einer Jüngeren?


Mein nackter Bauch entzückt mich

Hach, endlich ist es Sommer bei uns. Zum Glück macht mir die Hitze bisher noch nicht so viel aus wie in den letzten ein bis zwei Jahren. Ich habe 10 Kilo weniger und ich fühle mich durch die Ernährungsumstellung von Getreide auf Fett und Proteine um ein vielfaches leichter und besser. Keine füllende Pampe in meinem Magen, die mich schwer hinunter zieht, dafür Nahrhaftes mit gutem Fett.
Und weil Frau ja auch solch steife Knie durch den eklatanten Bewegungsmangel hat radle ich seit einigen Wochen zu Hause auf dem Ergometer.
Mir geht es einfach körperlich und seelisch um Hausecken besser.
Mein Fokus liegt NICHT darauf eine schlanke und schöne Figur zu bekommen, sondern am Leben teilzunehmen. Und ich merke die Veränderungen schon. Ich kann wieder einige hundert Meter in einem Stück gehen, habe seit einigen Tagen wieder Ideen, dass wir auf Ausflug fahren etc.

Und da ich mich auch als fette Frau nicht verstecke, habe ich mir zwei Bikins gekauft. Ich mag einfach gerne die Sonnenstrahlen auf dem nackten Bauch spüren und nicht so viel Stoff anhaben. Der Winter kommt eh wieder.
Und das sind meine beiden heißen Teile.



Frau Rostrose mit ihren tollen Bildern von Frauen und der Stilgebungszone und Nicola Hinz mit ihrem Blog über Fettakzeptanz sind ausschlaggebend für das neu gewonnenen Selbstbewußtsein.
Denn gut geht es mir im Bikini und gerne zeige ich meinen Bauch. Ich bin für mich da und das reicht mir.

Dienstag, 2. Juni 2015

Impressionen


Heute am späten Nachmittag habe ich mich zusammengepackt und bin mit der Kamera zum nahe gelegenen See gefahren.
Zum Schwimmen ist er mir noch zu kalt, da bin ich nicht so abgehärtet wie Luisa und Ilse.