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Montag, 29. Juni 2015

Von Katzen und Nicht-Not

Es ist mir immer wieder ein Vergnügen, Katzen zuzusehen, wenn sie sich wohlig reckeln, 


in diesem Fall ist es hier ein Kater.

Die Stimmung hier im Dorf ist spürbar angespannt. Karten zum Zahlen (Treibstoff) werden nicht mehr akzeptiert. Nur Bares ist Wahres. 
Ist eh so. 

Wir legen unser Geld auch gut an. Und weil wir nicht wissen, wie es morgen oder in einer Stunde sein wird, gibt es nur das Jetzt und das sieht heute Mittag so aus:




 Ein Dankeschön an die beiden wunderbaren Köchinnen. 

Bis demnächst!

Sonntag, 28. Juni 2015

GeldNot

Es stimmt wohl, dass die Bankautomaten kein Geld mehr ausspucken. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es kein Geld mehr geben wird.
Die Griechen, die man nicht im Fernsehen sieht, sind relativ gelassen. Sie meinen, dass sicher die Löhne und Renten ausbezahlt werden. Die Wirtschaft intern wird weiterhin funktionieren und man hilft zusammen. Wir Touristen bekommen sicherlich Geld von den Banken, denn wir lassen das Geld im Land für den täglichen Bedarf.
Ich habe davor aber keine Angst, denn wie schon gesagt, ich gehe in die Küche oder auf’s Feld arbeiten. Dazu fällt mir aber gerade ein, dass die Griechen mich gar nicht brauchen können, denn sie haben selbst genug Mäuler zu versorgen.
Na da bin ich mal gespannt wie es weitergehen wird. Ich sag jetzt mal, so lange ich Geld habe bleibe ich.



Und jetzt versuche ich zu schlafen, was nichts werden wird, weil ich mir doch irgendwie Sorgen mache. 

Ein Höhepunkt des Tages

Gegrillte, mit Schafskäse, Tomaten, Paprika und Kräuter gefüllte, Calamari. 
Meine Portion ist die mit dem Broccoli. 
Dazu gab es noch einen Thunfischsalat.









Trüb und regnerisch

Das Wetter, wie überhaupt.








Samstag, 27. Juni 2015

Regen im Paradies

In den letzten Wochen hat es viel geregnet in Griechenland. Das Land, dass oft unter monatelanger Dürreperiode stöhnt und ächzt, wurde dieses Jahr von den Göttern und Göttinnen erhört und es gibt Wasser für alle hier.


Die Böden sind meist bedeckt mit grünem Gras und verschiedenen Kräutern und Blumen.
Trotz bedecktem Himmel und Regen, ist es hell und licht.





Das Leben am Campingplatz ist heute durch den Regen viel ruhiger. Die Temperatur lädt nämlich auch nicht gerade zum länger Sitzen draussen ein. Es hat milde 19 Grad.
Von meinem Sitzplatz aus habe ich alles notwendige im Blick. 


Und für das leibliche Wohl ist auch in ausreichendem Maße gesorgt. Der Capuccino hier ist ein Traum. Die Sesamkringeln sind selbstgebacken und das schmeckt man. Einfach göttlich. 


Leichte Panik ist am Vormittag ausgebrochen, weil die Geldautomaten leer waren, also keine Euros ausgespuckt haben. Da läuft dann gleich der Film "Wir sind in Griechenland, bekommen kein Geld und können nicht mehr nach Hause".
Dieser Film ist nicht berechtigt.

Gut, sollte uns das passieren, bleibe ich einfach hier. Vielleicht brauchen sie am Campingplatz oder im Dorf jemanden der für einige Stunden am Tag Arbeiten verrichtet, gegen Lebensmittel und Sachen des täglichen Bedarf.
Es wäre halt einmal eine Neuorientierung.

Freitag, 26. Juni 2015

Blüten und Verfall




Es ist hier nichts ungewöhnliches, Häuser zu sehen, die nicht mehr bewohnt werden. Die mit der Zeit immer mehr verfallen.
Sind die ehemaligen Bewohner rausgestorben, die Kinder weggezogen, haben sich die eine Wohnung in der Stadt gemietet, wo sie Arbeit finden, oder sich ein neues Haus gebaut mit Ziegeln und nicht mehr aus kühlem Stein.



Ich find einfach nicht heraus, was für ein Strauch bzw. Baum das ist. Obwohl er eh überall wächst und blüht.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Von Orangen wie sie wirklich sind



Das Foto habe ich in der Früh geknipst, bei gleisendem Sonnenschein. Auf die Nachbearbeitung habe ich aufgrund der Autentitität verzichtet. 
So hat's ausgesehen.



Das Land in dem die Orangen blühen.
Orangen direkt vom Baum gepflückt und gegessen. 
Reinster Nektar.
In den kleinen Buden entlang der Straße kannst du diese Köstlichkeiten noch kaufen. 



Der Mann beim Einkaufen im heimischen Supermarket. Alles was du für das tägliche Leben brauchst haben sie dort und das was sie nicht haben brauchst du nicht.



Ich sag euch, das Foto von den Besen wollte und wollte keinen Platz im heutigen Post. 
Ich mußte grinsen als ich die Besen im Laden sah. Die sind doch wirklich wichtig um die triezenden Geister und Kobolde aus dem Haus zu treiben.