Der Mann und ich hatten heute früh einen so großen Streit, dass wir beschlossen haben uns zu trennen. Ein Wort hat das andere ergeben.
Der Mann schaut, dass er den Campingbus wieder flott bekommt und wird sich in den nächsten Tagen auf einen Campingplatz begeben oder wohin auch immer.
Er hat beschlossen, dass er eine Lebensqualität braucht für die nächsten 10 bis 15 Jahre und die hat er mit mir nicht mehr.
Ausserdem will er sich am Montag wieder gesund melden und in die Firma arbeiten gehen (wo ihn keiner besucht hat) und in einigen Wochen nach Griechenland fahren.
Er meint, dass er neben mir nicht mehr leben kann, ich schränke ihn zu sehr ein.
Ja, was soll ich da machen. Ich glaube, dass der Mann einfach einen Vogel hat. Es ist der Schlaganfall und vor allem der Pensionsschock, der seine Wahrnehmung verändert hat und ihn so aggressiv und unversöhnlich macht.
Ich rede ihm zu, dass er alle Zeit der Welt hat, seine Angelegenheiten zu regeln.
Der Mann hat ja Angst, dass er wieder einen Schlaganfall bekommt, aber er regt sich heute den ganzen Tag schon auf und jetzt hat er noch den Notdienst organisiert, der ihm das Wohnmobil in die Werkstatt schleppt. Er fährt hinterher. Total aufgebracht ist er.
Er fragt mich, ob er mich anrufen darf, wenn es ihn umwirft.
Der Mann meint, er hat übersehen, als ich sagte ich möchte leben, dass ich nicht mit ihm leben möchte. Dass er mir im Weg steht. Mmh, möglicherweise hat er recht?
Vielleicht ist aber so eine Trennung nicht schlecht, weil wir dann sehen können, ob uns noch etwas am anderen liegt.
Der Mann meint, er hat übersehen, als ich sagte ich möchte leben, dass ich nicht mit ihm leben möchte. Dass er mir im Weg steht. Mmh, möglicherweise hat er recht?
Vielleicht ist aber so eine Trennung nicht schlecht, weil wir dann sehen können, ob uns noch etwas am anderen liegt.
Ich hoffe, dass wir das so gut wie möglich durchstehen!!


