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Samstag, 13. Mai 2017

Samstag Abend

Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Ich werde aber zuerst einmal über Status schreiben.

Gestern und heute war frühlingshaftes Wetter bei uns, bis zu 23 Grad warmes Wetter war. Der Mann und ich haben wie wahnsinnig Blumen eingekauft. Hortensien, schwarze Susanne, Pelargonien, Kräutertöpfe, Samen von Sonnenblume und Ringelblume, ... und die Terrasse und den kleinen Garten damit geschmückt.
Es ist Mai und ich bin sicher, dass es jetzt auch bei uns warmes Wetter geben wird. Laut Wetterbericht haben wir Temperaturstürze aber was soll's, es  werden bereits Temperaturen von bis 26 Grad vorausgesagt.

Ich habe sogar Pelargonien auf Hochstamm gefunden! Zwei solche habe ich vor einer halben Ewigkeit mal selbst aufgezogen. Jahre habe ich die Stämme gehabt. Ich weiß auch nicht wieso sie mir kaputt gegangen sind, ist alles schon lange her.

Heute Abend gehe ich mit einer Freundin und deren Bekannte in eine Tanzbar. Bin gespannt wie es werden wird. Ich kenne das gar nicht mehr, dass ich in solch einen Schuppen gehe.
Denn seit langer Zeit hänge ich in meiner Stammkneipe ab, habe zwar Spaß, aber neue Leute lernt man dort nicht kennen. Ist ja schon wie ein Wohnzimmer in das man geht. Statt Fernsehen zu Hause.
Ich war heute seit Monaten das erste Mal wieder im Reitstall. Und weil ich jetzt einige Kilo leichter bin, habe ich mich motivieren lassen, für einige Minuten wieder auf ein Pferd zu steigen (habe ihn warm geritten für eine Trainingsstunde), Schritt gehen, dass Feeling für den Reitpartner zu bekommen. Es war unglaublich schön.
Und als ich dann Heim gefahren bin, dachte ich mir, dass es mich möglicherweise erfüllen würde wieder im Pferdestall zu sein. Pferde statt Männer. Die sind zuverlässig und bereiten mir keinen Kummer.

So, jetzt muss ich mich noch fertig anziehen für den Abend heute.
Ich würde jetzt gerne noch weiterschreiben, bin wieder im Fluss,cv aber es nützt nichts, auf mit mir.

Ich wünsche euch einen schönen Samstag Abend, habt es fein.

Dienstag, 2. Mai 2017

Der Halbbruder, der Nachsteller - 2

Letzten Mittwochabend traf ich mich mit dem Halbbruder und seiner Lebensgefährtin in einem Gasthaus um einige Akten mit ihnen für die vorbereitende Tagsatzung (Erbsache) durchzugehen. Mach ich nie wieder.

 Der Halbbruder hat mir zugeflüstert, dass wir finanziell noch etwas zu teilen haben, ich wüßte schon was. Nein, weiß ich nicht und das Flüstern habe ich auch nicht nötig.
Irgendwie bleibt mir der Bissen im Hals stecken, mir schwant Böses.
 Ja, der Vater hat ein Wertpapierdepot gehabt und das habe ich zurückbehalten. Da muss er die Hälfte vom Wert bekommen. Mir sinkt mein Herz in die Knie.
 Sein Anteil sei ihm damals vor drei Jahren überwiesen worden, und der Betrag steht auf dem Überweisungszettel. Er gehe davon aus, dass auch ich meinen Erbanteil überwiesen bekommen habe. Und auf meinem Überweisungsbeleg müßte daher um einiges weniger Geld stehen als bei ihm, und so kann er nachkontrollieren ob er seinen Anteil auch ganz bekommen hat.
Ich beginne fieberhaft zu überlegen, ob ich ihm das Depot auch wirklich abgelöst habe, kann mich auf die schnelle und mit dem Erregungspegel den ich habe, aber an nicht mehr viel erinnern. Ich merke, dass ich vor Aufregung und Angst zu zittern beginne, und dass will ich ihm auf keinen Fall zeigen.
 Ich brauche Zeit und durch das Essen, dass vor mir steht, werde ich mir die Zeit verschaffen. Ich esse bedächtig weiter und gebe ihm keine Antwort. Anmerken will ich mir meine Angst nicht lassen und motiviere mich, ein Pokerface aufzusetzen. Sachlich bleiben.
 Geht mich sein Wunsch etwas an. Muss ich ihm darauf Antwort geben oder ist nicht vielmehr die Bank dafür zuständig. Ich erinnere mich an dem Tag, als wir in der Bank saßen und das Erbe dort übernahmen. Er bestand damals darauf, dass die Bank das Erbe gleich dort aufteilt und ihm sein Anteil überwiesen wird. Bereits damals war das ein Schock und absoluter Vertrauensbruch für mich, weil in der unterschriebenen Erbantrittserklärung ich für die Teilung zuständig gemacht wurde. Im Nachhinein war ich froh darüber und wie man jetzt sieht, war es eine gute Entscheidung von der Bankfrau, dass zu übernehmen.
 Nach dem ich mit dem Essen fertig war und mein Hirn wieder ausreichend Sauerstoff getankt hatte sagte ich ihm, dass die Zuständigkeit bei der Bank liegt. Ich merkte, dass er verdattert ist über diese nüchterne Antwort. Ich bin wohl auf dem richtigen Weg.

Ich konnte es mir aber nicht verkneifen ihn süffisant zu fragen ob er Geldnot hat.
Er meinte Nein, er muss sich aber um sein Geld kümmern, gerade jetzt, wo es ums Streiten geht und das alles kostet. Der soll nur aufpassen, dass er mit mir nicht auch auf dem Gericht landet. Denn ins Bockshorn lasse ich mich nicht mehr von ihm jagen.
Ich sagte nichts mehr. Auf eine Diskussion lasse ich mich mit diesem präpotenten Menschen nicht ein. Die Zuständigkeit ist klar und die liegt nicht bei mir, mehr bekommt er von mir nicht.
Im Nachhinein denke ich mir, es war schon Zuviel, dass ich ihn auf seine Geldnot angesprochen habe.

Als ich dann für mich alleine war, sind mir die finanziellen Vereinbarungen wieder stückchenweise eingefallen. Ich habe mich auch daran erinnert, dass ich um einiges weniger Geld bekommen habe und mich sogar an die Bankfrau gewendet habe, ob schon mit der Ablöse des Wertpapierdepots alles in Ordnung gegangen ist. Wochenlang sind mir die Zahlen im Kopf damals herumgeschwirrt.
Es hat alles seine Richtigkeit gehabt.
Ich habe mir auch die Auflistung der Bank von der damaligen Auszahlung jetzt nicht mehr angesehen. Der Kerl soll mir mit seiner Forderung den Buckel hinunterrutschen.

Zumal auch das Wertpapierdepot der Pflegerin gehört, sollte ihr Testament gültig werden! Wenn dass dann nicht mehr da wäre, na Mahlzeit. Und dass er seinen Anteil, der ihm noch gar nicht gehört, anderweitig angelegt hat, ist seine Sache. Wenn er so dumm ist und Geld verbraucht (Audi hat er gekauft, einen maroden Wald um zuviel Geld, Traktor, Waffen, Jeep, ...) dass ihm noch nicht gehört.

Nichts mehr ist mit schlechtem Gewissen, wenn ich mich in meiner Kneipe nicht mit ihnen unterhalte. Mir fallen viele Begebenheiten ein, die ich mit ihnen hatte. Alles wird jetzt mit den neuen Erkenntnissen betrachtet. Da taucht viel auf und ich merke, dass ich nicht schlafen kann. Dass ich mich schwer tue zu fokussieren.
Der alte Kampfgeist ist wieder zurückgekommen, mich um meine Angelegenheiten zu kümmern. Mit Kraft damit ich nichts verpasse.

Der Mann ist in diesem Fall keine Stütze, weil er will nicht mit dem Gesindel behelligt werden. Ja, weil er es nicht aushält und fängt dann noch zu streiten mit mir an, weil er seine Ruhe haben will, dieser Schweinepriester.

Ich wünsche mir einen privaten Ausgleich, eine Belohnung wäre nett. Glücksgefühle wären schön.




 Eine aktive Anmache, frau weiß was sie will.

 

Sonntag, 30. April 2017

Mein Bruder, der Nachsteller - 1

Ich weiß nicht, bei welcher Geschichte ich diesen post beginnen soll. Weil hinter der Zusammenkunft am Mittwochabend mit dem Halbbruder stehen bereits viele andere Geschichten die ich vorher nie erwähnt hatte, von wegen negativ und eh immer das gleiche.

Mein Supervisor hat am Donnerstag zu mir gesagt: "Ganga, du hast einen Stalker. Weißt du, wie du mit ihm umgehen kannst? Hast du beruflich schon einmal einen Stalker gehabt?"
Nicht wirklich. Ich habe dann die Telefonnummer gewechselt und den Kontakt abgebrochen. Einer hat dann versucht, über andere Kollegen an mich heran zu kommen, aber das war gleich einmal erledigt.
"So einfach wird es dieses Mal nicht werden, denn solange du noch Kontakt zu ihm hast, wird er dich nicht in Ruhe lassen. Ausser er findet ein anderes Opfer seiner Begierde."
Hannes sah mich süffisant an und meinte noch, ich könnte schauen, ob es mir gelingt, seine Aufmerksamkeit auf jemand anderen zu lenken.
Auch soll ich aufpassen, weil, wenn ich mich nicht mehr für ihn interessiere, wird er mich schädigen wollen um meine Aufmerksamkeit wieder zu bekommen.
Nicht etwa umbringen, aber meinem Auto einen Schaden zufügen etc.

Gesagt habe ich es bereits seit längerer Zeit, aber mir war nicht bewusst, dass ich richtig liege. Ich werde verfolgt. Mein Halbbruder stalkt mich.

Ich hatte am Freitagnachmittag bereits ein Gespräch mit meinem Anwalt und bin aus allen Wolken gefallen, als er mir eröffnete, dass auch er von meinem Halbbruder wegen zu engen Kontaktes mit mir beehrte wurde.
Gut, ich habe noch die Erbschaftssache zu erledigen, aber auch hier ergibt sich möglicherweise ein eigener Weg. Jedenfalls habe ich die Trennung jetzt im Auge.

Erwähnt habe ich bereits, dass er meine Stammkneipe aufsucht. Er kommt zwar auch, wenn ich nicht anwesend bin, aber immer bin ich für ihn ein Gesprächsthema. Er fragt die anderen, wann ich da war, zucken die mit den Schultern, weil wer will sich merken, wann jemand da war, stellt er sie und weißt sie darauf hin, wann er mein gelbes auffälliges Auto vor der Kneipe stehen gesehen hat.
Also sollen sie sich gefälligst nicht blöd stellen und ihm Antwort geben.

Schon vor zwei Jahren bekam Günther ein süffisantes Grinsen, wenn er mir erzählte, dass der Bruder wieder da war und wissen wollte, wann ich da bin und über was die einzelnen Gäste mit mir sprechen! Ja ich bin halt eine begehrte Frau, meint er immer zum Halbbruder.
Dieser beginnt dann zu eifern, will wissen, was er mit mir spricht, hört nicht mehr auf, Günther zur Rede zu stellen.
"Was willst du eigentlich von mir, darf ich nicht mehr mit Ganga sprechen. Geh lass mich doch in Ruhe. "
Und er läßt ihn trotzdem nicht in Ruhe. Günther geht weg von ihm, aber der Bruder bleibt in der Kneipe und paßt so lange, bis er Günther dann auf der Toilette stellen kann.
Vor einem Jahr meinte Günther dann zu mir, er wird nicht mehr mit mir sprechen, weil er die Vorwürfe des Bruders nicht mehr aushält. Wir sollen uns das miteinander ausmachen.
Ich habe damals nicht verstanden, was los ist. Jetzt schon.

Vor mir haben sie diese Geschichten zwar manchmal erwähnt, aber das es so schlimm war, haben sie mir zu der damaligen Zeit nicht gesagt. Vermutlich wollten sie keinen Unfrieden stiften, oder was weiß ich, welche Gründe es gab.

Ich war gestern so was von bedröppelt. Erst jetzt, wo ich mit den anderen spreche, dass ich mich verfolgt fühle, dass mich der Typ stundenlang anstarrt und ich keinen Kontakt zu ihm haben will, erst jetzt beginnen sie zu reden. Und sie haben das schon länger mitbekommen als ich.

Bei Hans, muss es besonders schlimm gewesen sein. Wir kennen uns schon sehr lange und waren in manchen Situationen für einander da. Wir haben im Umgang eine Vertrautheit, die man auch spürt.
"Lass meine Schwester in Ruhe, sonst .... " Drohungen, Drohungen, Drohungen.

Hans, hat die Gabe, dass er gerne und sehr gewandt über Frauen spricht. Er ist gut darin. Jedenfalls hatte er die Nase von dem Halbbruder und seinen Eifersüchteleien wieder mal gestrichen voll und beschloss, dem Kerl Saures zu geben.
Er begann von mir als Frau zu schwärmen. Wie lange er sich schon nach mir verzehrt und er braucht unbedingt meine Telefonnummer. Mein Halbbruder wird die doch sicher haben und er soll sie ihm geben.
Der Halbbruder bedrohte ihn damit, seine Frau und die Kinder aufzusuchen und ihnen zu erzählen, dass er mit mir eine Affäre beginnen will. Dass er zu seinem Dienstgeber gehen und ihm sagen wird, welchen schlechten Charakter Hans hat und dass er in eine funktionierende Ehe eindringen will.
Der Mensch wurde so massiv, dass sich Hans zu fürchten begonnen hat.

Ich muss schon sagen, hat der Halbbruder sein Hirn auf der Strecke gelassen! Das sind Menschen, die ich bereits seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten kenne. Wir haben alle die Telefonnummern von einander. Denn schließlich braucht man mal was, oder man schickt sich eine Nachricht und Fotos auf What's App. Auch die Partner und Kinder der anderen kennt man.

Es ist mir klar geworden, dass dieser Mensch ständig den Kontakt zu mir suchen wird. Er will Macht über mich haben, das Gefühl mich zu beherrschen, mich als Objekt seiner Begierde zu besitzen.
Ich bin nicht sein Opfer.





Ich drück jetzt ohne Korrekturlesen auf den "Veröffentlichen" Button.


Sonntag, 23. April 2017

Dung, nichts als Dung

Ich schreibe es jetzt nur kurz auf, was mich in den letzten Wochen so sehr belastet. Die Pflegerin des Vaters, hat ihre Version des Testaments zur Klage beim Landesgericht eingereicht. 2 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist.
Dadurch habe ich wieder mit dem Halbbruder mehr zu tun, weil Rechtsanwaltstermine, Gerichtstermin, Suche nach Unterlagen etc.
Ich bin dabei immer wieder in Resonanz mit meiner eigenen Geschichte, weil er mir Verhaltensmuster spiegelt.

Mein Umgang mit der gesamten Angelegenheit ist der, dass ich jeden Tag am Abend fortgehe, und erst in den frühen Morgenstunden nach Hause komme. Zum Glück bin ich gut drauf und finde Ablenkung und Lachen dabei. Hat meine Stammkneipe am Mittwoch geschlossen, betrinke ich mich zu Hause und habe Fressattacken. Keine Sorge, betrinken heißt für mich ein halber Liter Wein aber halt viel zu viel Essen.
Der Mann macht zum Glück keinen Stress. Er wundert sich eher, dass ich psychisch dem Druck nicht weiche.

Dieses fest die Augen vor der Scheiße im Leben zu machen, hat meiner Ansicht nach auch zur Folge, dass ich nicht mehr blogge. Ich meide die Auseinandersetzung.

Mit dem zweiten Mann im Leben ist es auch nicht so geworden wie ich es mir vorgestellt habe. Eh klar, wie denn auch sonst und auch da habe ich zu lernen und die schlechten und traurigen Stimmungen auszuhalten.

Trotz dem ganzen Mist, habe ich mich mit einer Bekannten mehr angefreundet und Kontakt zu einer anderen Frau aufgenommen, die mich schon lange immer wieder eingeladen hat. Ich war auf Besuch bei beiden und wir hatten Gesprächsstoff und Lachen.
Mit meiner Freundin bin ich in regem Kontakt und das hilft mir, gerade wenn es um diese Scheiß Beziehungsgeschichte mit dem anderen Mann geht.

Ich trainiere seit zwei Wochen nicht mehr und ich spüre, dass die Speckrolle am Bauch wieder gewachsen ist. Irgendwo muss der Frust wohl herauskommen.


Genau für den Inhalt dieses Post habe ich vor einigen Tagen das folgende Foto gemacht.


Ein Haufen Scheiße

Foto: Ganga


Ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich den jetzigen Mist einordnen soll.


Die Scheiße, in der ich heute sitze, ist der Dünger für meine Zukunft.
                                                                        
(Da dieser Dichter noch nicht 70 Jahre verstorben ist, habe ich die Vermutung, dass ich ihn eigentlich fragen müsste, ob ich seinen Ausspruch verwenden darf. Weiß das wer von euch konkret?)



Nicht jede Scheiße hat die Chance, zum Dünger aufzusteigen.



Mittwoch, 19. April 2017

Schneegestöber im April, der macht was er will



Im April mit seinen Launen
kann man über manches staunen;
Regenguß und Sonnenschein,
auch der Schnee gesellt sich drein.

Oskar Stock
(1946), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker




Sonntag, 9. April 2017

Hühner unter Tags

Bei uns dürfen die Hühner wieder aus ihren Ställen. Die Stallpflicht wegen der Vogelpest ist vom Bundesministerium am 25.03.2017 für beendet erklärt worden.
Die Haushühner dürfen sich wieder an der frischen Luft und an der Sonne erfreuen.

Vorsicht vor den Wildvögel? Nicht wenig Bauern meinen, dass diese Sache mit der Vogelgrippe Nonsens ist, weil die Hühnerpest hat es immer schon gegeben.
Die Hühner drehen durch in ihren finsteren Ställen. Fenster wurden in Holzställen eingebaut, weil das Federvieh ein Geschrei und Lärm veranstaltete.

Wenn ich so über Land fahre sind mir immer wieder Bauernhöfe aufgefallen, die ihre Hühner trotz Stallpflicht draußen laufen ließen. Ganz schön mutig, dachte ich mir, denn es gibt immer missgünstige Nachbarn, die dich anzeigen und dann gibt es eine fette Geldstrafe. Zum Schluss muss der dann auch seine Hühner schlachten.

Jedenfalls kann ich mich am Bild der freilaufenden Hühner wieder erfreuen. Ein Fünkchen Glücksgefühl taucht auf.





Die Sophisten und die Pfaffen
stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen
wohl die Henne, wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward das Ei erdacht,
doch, weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat’s der Has’ gebracht.

(1804 - 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter




Die einen sonnen sich,
die anderen wollen keinen Sonnenbrand.



Das Motivationsthema ist gefunden und ich hoffe inständig, dass sich wieder Lust auf die Kreativität in mir ausbreitet.
Grünes Gras, gelbe Blumen, fliesendes Wasser habe ich auch gefunden.
Ich sitze am Tisch, am Laptop, schreibe, suche die Bilder aus, lese Gedichte und fühle Ruhe in mir und ein Lachen in meinen Augen.

Ich muss besser auf mich achten und gut aufpassen, wen oder was ich hereinlasse.
Das Bild eines Fort mit spitzen Palisaden, einem Tor und darin einer Tür, taucht vor meinem geistigen Auge auf. Vielleicht hilft es mir, die eigenen Grenzen zu wahren und mich auf das Wesentliche, welches jetzt ansteht, zu konzentrieren.