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Samstag, 3. August 2013

Mein Bruder .......

Letzten Sonntag habe ich meinenHalbbruder väterlicherseits kennengelernt. Mein Mann hat ihn einige Tage vorher angerufen. Und es war gerade richtig vom Zeitpunkt her.
Mein Bruder wollte zum nächsten Amtstag zu Gericht gehen. Es wurde ihm nämlich zugetragen, dass ich alles was mein Vater hatte gestohlen habe, ihn abgeschoben habe und halt die größte Drecksau bin,...

Nachdem ich seine Einrichtung gestohlen habe, könnt ihr euch vorstellen wie meine Wohnung jetzt aussieht. Haha........ 




 
 
Mein Halbbruder ist 56 und ich bin 45 Jahre jung. Er ist bei seiner Großmutter aufgewachsen und hatte grobe Probleme mit der Familie. Er ist klein und hat einen dicken Bauch. Etwas "hoa'buchern" mit einem weichen Herz.
Er hat mir einen ganz tollen Blumenstrauß mitgebracht, mit intensivem Duft. Also Gärtnerblumen die auch duften können. Da hat er sich sicher was angetan.
Er und seine Lebensgefährin haben einen 11 jährigen Jungen, der mit 7 Jahren Diabetes bekam und dann wurde ADHS diagnostiziert. Also er hat öfters "Ausflipper" und hat schon mal die Schultasche aus dem Fenster geworfen (das kann ich nachvollziehen). In Mathe war er gut, in den anderen Fächern waren sie ihm zu schnell und er fühlte sich hilflos.
 
Jetzt ist er in einem Internat in Linz, in einem heilpädagogischen Institut der Diakonie. In der Schule geht es ihm sehr gut, aber was beschissen ist, ist, dass sie ihn in der Diakonie einfach niederdopen mit Ritalin und Benzos. 
Ich sag mal, diese Schweine. Das weiß man doch mitlerweile, dass es eine sehr differenzierte Sichtweise braucht bei solch einer Diagnose. Der Bruder hat es erzwungen, dass er zu einem Facharzt kommt!!!!
 
Das Thema war natürlich, dass Vater jetzt in der Diakonie ist und es ihm schlecht geht. Stimmt hundertprozentig. 
Ich war letzten Dienstag zur Pflegestufenerhöhung dort. Eine Ärztin ist gekommen und hat seine Krankengeschichte erhoben. Ich bekam dabei das Medikamenteblatt zu sehen und das was ich mir gedacht habe hat sich bewahrheitet.
 
Mein Vater, so ein Arsch er auch ist, wurde 2 Tage nach Einzug auf Risperdal 1 mg 3 mal täglich, auf Buronil 25 mg 2 mal täglich und Quetiapin 25mg 2-3 Tabletten täglich am abend eingestellt (um 19 Uhr wird das Licht abgedreht).
 
Die Mitarbeiter der Diakonie, ich bin bis zum Geschäftsführer dieses Etablisement gegangen, wollten mir keine Kopie der Medikamentenliste geben! Haben mich an die Hausärztin verwiesen, wenn ich Auskunft über die medizinische Behandlung will.
Nach längeren Argumenten hin und her, habe ich mir seinen Akt vom Schreibtisch des Oberkoffers geschnappt, mir das Blatt herausgerissen und ihnen gesagt, entweder wir gehen das jetzt kopieren oder ich nehme das Original mit. Mit eiskaltem Blick, kalter Stimme und voll der Gewissheit, dass ich das richtige tue und voll hinter mir stehe (denen hetze ich die Heimbewohnervertreter auf den Hals).
Mir ging es dabei verdammt gut.
 
Und dann habe ich noch einige andere Wege gehabt, aber das später.
 
 

Freitag, 2. August 2013

Alles was recht ist

Jetzt habe ich lange nichts mehr geschrieben, aber ich wollte mich "in der Freizeit" nicht mehr mit den Sachen auseinandersetzen, welche ich erlebt habe. Und nur irgend etwas tüdeliges schreiben wollte ich nicht.
Ich habe mein abgenommenes Gewicht gehalten, weswegen ich mich körperlich um einiges besser und attraktiver fühle. Das enorme Schwitzen hat auch aufgehört.
Und dann habe ich per Internet geshoppt. Eine blitzblaue Henkeltasche, Ecco Schuhe im Ausverkauf, Lidschatten die mir voll gut passen, und heute sind noch einige Kleidungsstücke vom Versand gekommen, und nicht zu vergessen, Bücher und CD von Amazon. Aber ich bin noch nicht in der Schuldenfalle.

Jetzt muss ich euch einen Teil meine Beute zeigen. Ich freue mich einfach so darüber.



In der Arbeit spitzt sich die Situation im Team zu. Die obrige Etage hatte mit Maria vor kurzem ein Gespräch, in dem sie sie, wie schon ca. 6 mal vorher auch, fragten ob sie nicht doch in den Ruhestand gehen möchte. Dann hätte sie Zeit für ...... Sie erzählten ihr sogar von sich selbst, was sie im Ruhestand machen möchten!
Ich frage mich welche Vollpfosten das sind.

Ich habe mich ja mit meiner Kollegin darauf geeinigt, dass wir für sie keine Arbeit übernehmen.
Aber: Am Mittwoch vormittag kommt ein Klient von Maria, der eine Gemeindewohnung zugesprochen bekommen hat Ein absoluter Glückstreffer.
Da geht es natürlich darum, dass einiges an Papierkram anfällt.
Der Mann kommt also, geht zu ihr ins Büro und will mit ihr die Anträge und Formulare ausfüllen.

Dann steht doch die Kollegin glatt auf und schleift sich zu mir ins Büro. Obwohl meine Tür geschlossen war kam sie herein und lies sich in einen Stuhl fallen aus dem sie alleine so und so nicht herauskommt.
Der Klient, der sie gebraucht hat blieb alleine in ihrem Büro zurück. Und so vergingen 13 Minuten. "Ach der braucht mich nicht usw. waren die Argumente.
Irgendwann kam er zu uns herüber und fragte sie um Sachen. Schulterzucken war die Antwort.
Er tat mir so leid.
Ich rief ihn zu mir und erleigte die Sachen mit ihm.

Meine Kollegin Annamaria kam gerade recht ins Büro und sah was los ist. Maria war das anscheinend sehr unangenehm, dass jemand bemerkt welches Spiel spielte. Annamaria sagt ja seit kurzem, dass sie nicht gewillt ist, die Arbeit jemand anderes mitzumachen.

Jedenfalls dokumentiere ich in unserem Dokusystem was ich in Anwesenheit von Maria für ihren Klienten gemacht habe. Und in meine Stundenaufzeichnung ist es auch hineingekommen.

Annamaria handhabt es heute auch so.
Ich sag euch, irgendwann wird es ganz fürchterlich krachen.
Annamaria meinte heute, vielleicht kapiert si es endlich, dass sie gehen soll. Ich: Maria ist es egal wie es anderen Leuten geht.
Da hat die Kollegin aber geschaut. irgendwie hat sie einfach vorher nicht gesehen, mit was für einer Kretzen wir es zu tun haben.

Und so verbleibe ich mit einer Flasche Rotwein aus Sizilien. Komisch, jetzt ist die Flasche schon wieder fast leer.
Nein, ich werde nicht zur Alkoholikerin, keine Suchtverschiebung.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend.

Liebe Grüße
ganga
 

Samstag, 13. Juli 2013

Venedig und mehr

Wir haben den Weg vom Pilion nach Igumenitsa geschafft, und rauf geht es auf die Fähre. Das sind Pötte.

Die Auffahrt hat durchaus etwas spannendes. Ich bange, dass wir nicht mittendrunter stehen bleiben müssen und dann nicht mehr wegkommen. Es geht alles gut.

 
Die Fähre füllt sich noch. Sie ist auf zwei Etagen gesteckt voll mit LKW's, Camper, PKW's.
 
Venedig ist erreicht. Leider gibt es keine besseren Fotos, weil die Abfahrt bzw. die Ausfahrt aus dem Hafen so rasch vor sich geht.
 
 

 
 
Cirka 150 Kilometer vor zu Hause, auf der Autobahn: Der Motor heult auf, das Auto wird immer schneller, die Bremsen funktionieren nicht, abschalten kann man die Karre auch nicht.
Dann fängt es an verbrannt zu riechen. Die Kiste kommt endlich zum Stehen.
Zum Glück haben wir eine Versicherung und das Auto und wir werden von der Autobahn abgeschleppt, zu einer Ford Werkstätte gebracht und wir bekommen ein Leihauto. Um 16 Uhr ist es passiert und um 19 Uhr 30 sind wir zu Hause. Beide fertig mit der Welt.
 
 
 

Dienstag, 9. Juli 2013

Frische Kalamaris

Am Pilion wurden vor einigen Jahren die Fischereirechte an Italiener abgetreten. Dafür hätte für 300 Arbeitskräfte eine Fabrik entstehen sollen.
Das Fabriksgebäude wurde gebaut. Sieht toll aus, keine Frage. Aber drinnen ist nüscht. Eine leere Halle.

Und jetzt liefere ich das Foto nach.


Ich sag euch, ich verfresse derzeit meine Kohle. Und es ist schön.
Am Donnerstag ist die Herrlichkeit aus, da geht es Richtung Igumenitsa. Am Freitag früh um 7 Uhr legt die Fähre nach Venedig ab. Heul, schluchz.

Der Mann macht mich auf eine Gottesanbeterin aufmerksam, die auf seinem Arm sitzt und gerade eine Fliege verspeist.



Ich sitz oder lieg oder steh und schau.


 

Montag, 8. Juli 2013

Basilikum ...

Ich bin so ein Arsch, da esse ich die besten frischen Kalamaris und mache kein Foto davon.
Die waren nämlich wirklich frisch. So butterweich. Unbeschreiblich.
Die haben echt eine gute Köchin hier am Campingplatz, und frische Nahrungsmittel!
Ich habe beschlossen, Geld für das Essen hier auszugeben. Zu Hause bekomme ich diese Speisen eh nicht bzw. die schmecken dann nicht so wie hier. Genau so mit dem Wein.

Dieses Basilikumstöcklein habe ich von einer Nachbarin geschenkt bekommen.


Samstag, 6. Juli 2013

Singzikade





Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, 

wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.


(1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter



Donnerstag, 4. Juli 2013

Impressionen auf griechisch.


Seerosensee.



Olivenbaum mit Plastikflasche und Steinen.


Ein Badesteg auf griechisch.


Ella.