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Samstag, 8. Juli 2017

Der Mond und ....


Nachtaufnahmen gelingen mir immer noch nicht wirklich. Das Licht konnte ich gut einfangen, aber eine andere Einstellung passt nicht, weswegen das Bild unscharf ist. Aber bis Vollmond habe ich ja noch einige Stunden.




Bewusst zu werden heißt nicht immer nur,
 dich selbst besser zu verstehen, 
deine Motive zu prüfen, 
zu wachsen und zu reifen.
 Es kann auch das Stillstehen sein, 
dieses Ruhen im Herzen der Welt, 
und von dort aus das Leben wahrzunehmen 
ohne zu urteilen und zu vergleichen, 
ohne Feststellungen und Einschätzungen zu suchen, 
und dann am Ende über das Denken hinauszugleiten, 
wie ein Schiff, das aufs Meer treibt. Da gelten nicht mehr die Regeln des Festlandes, 
nicht mehr die Sicherheit des Bekannten,
 nicht mehr die Spuren im Sand, 
sondern nur noch die Weite, die Gischt der Wellen, 
das Licht am Horizont. Da tritt das Große, 
das keiner Erkenntnis gleicht,
 ins Bewusstsein. 
Da leuchten nachts die Sterne 
im stillen Wasser.


(*1942), Fotograf und Schriftsteller
gefunden bei Aphorismen.de



Meeresimpressionen




Die Hitzewelle ist vorbei, die Luft hat nicht mehr 48 Grad sondern nur mehr 32.
Das Wasser ist frischer und hat wieder eine Klarheit, unbeschreiblich.

In der Früh um 7 Uhr kam ein Schwarm Delphine in den Golf herein. Es werden so um die 80 bis 100 Tiere gewesen sein.
Es ist einer der erhebendsten Augenblicke Delphine beim Schwimmen und Springen zuzusehen.




Ich bin ja kein Fan von motorbetrieben Booten. Nur just vor fun, damit man in Buchten hineinschippern kann.
Klar, da gibt es schon viele Buchten, die du nur so erreichen kannst. Einsam gelegen, toller Strand, klarstes Wasser und es ist auch toll, wenn du da mitten auf dem Meer bist, ringsum nur dieses Flirren in der Luft und die Bewegungen des Wassers.
Zum Glück hält sich dieser Bootstourismus hier sehr in Grenzen.




Leider kein Delphin, aber auf diesem aufblasbaren Brett komme ich mir auch schon toll vor. Da kniest oder stehst du drauf und paddelst mit einem Ruder. Hat auch etwas erhabenes :-)




Unsere Hündin Ella hat es geliebt hier zu schwimmen.




Mittwoch, 5. Juli 2017

Strandspaziergang





Ich habe die ideale körperliche Bewegung für mich gefunden. Strandspaziergänge.
Durchaus anstrengend, extrem gut für die Muskulatur der Beine und des Rückens und überhaupt, weil wenn ich so durch den weichen Sand und Kies stapfe brauche ich auch ganz schön viel Kraft um mich auszubalancieren.


Foto: Ganga

Zufrieden bin ich damit, dass ich hier bleiben kann und keine Ausflüge machen muss. Ich will keine unnötigen Anregungen von aussen bekommen. Davon hatte ich zu Hause monatelang, wenn nicht sogar jahrelang genug.
Ich bin zufrieden, dass ich meine Bar gefunden habe, dass ich am Strand spazieren gehen kann. Leute kenne ich am Campingplatz und im Dorf einige.
Ich drehe meine Runden, bleibe da und dort auf einen Schwatz stehen. Umgekehrt ist es auch so, Leute besuchen mich und den Mann und man trinkt Kaffee und schwätzt miteinander. Dann geht jeder wieder seines Weges.



Foto: Ganga

Die Dusche am Ende des Weges. Mehr braucht's nicht zur Abkühlung. Das Meer ist bereits zu warm.

Foto: Ganga




Dienstag, 4. Juli 2017

Das Meer vor der Nase


Foto: Ganga
Direkt im Dorf gehst du auch Schwimmen. Wieso in entlegenere Buchten fahren, wenn das Gute ist hier so nahe.
Die alten Omas mit ihren Rollatoren gehen hier ins Wasser. Aber ich habe es mir nicht getraut sie zu fotografieren, obwohl sie mich anlachen.


Foto: Ganga
Hüte gerade beim Schwimmen aufzuhaben ist hier nichts ungewöhnliches.

Foto: Ganga


Foto: Ganga
So einen Griechen siehst du auch selten. Er und seine Familie sind Dauercamper hier mit Wohnwagen und Zelt. Ich kenne ihn nicht mit Namen, aber ich weiß, dass er im nahegelegenen Militärstützpunkt beschäftigt ist. Der lebt seine Tarnung mit Herz und Seele.


Foto: Ganga
Wasserspiele. Durch die hohen Temperaturen ist der Himmel sehr dunstig, obwohl keine Wolke zu sehen ist.


Foto: Ganga
Der Mann hat mir gefallen. Ist einmal etwas anderes.





Sonntag, 2. Juli 2017

Das Gefühl des Lebens


Foto: Ganga

Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch eine Bar gefunden hätte. Eine die nicht schick ist, sondern wo die Einheimischen sich am Vormittag treffen. Da triffst du dann auch mich. Nein, Schmäh ohne, aber mir macht es Spaß gerade dort zu sitzen.


Das Glück so nahe
ein Lüftchen um die Nase
der beste Platz jetzt.



Foto: Ganga

Die üblichen Verdächtigen. Der Pope fehlt mir heute.

Als in den letzten Jahren die finanzielle Depression extrem präsent war, sah man zwar die Leute nicht mehr essen gehen, aber die Bars waren voll wie eh und je.
Die Menschen tranken ihren Kaffee, nicht mehr drei oder vier Tassen aber ein oder zwei.

Der Grieche läßt sich sein Lebensgefühl nicht nehmen.



Samstag, 1. Juli 2017

Heißes Griechenland

Neuer Hitzerekord,

aber darum bin ich auch um diese Jahreszeit nach Griechenland gefahren, weil mir das unbeständige Wetter bei uns auf den Geist geht.
Ich brauche Hitze. Warm muss es sein.
Durch die trockene Luft am Tag hält man es auch ganz gut aus.





Heute brauchte ich die Geräte am Tag nicht anschalten, weil es einfach zu heiß war. Das Gehäuse vom Laptop war heiß, obwohl er im Schatten lagerte. Das Handy lädt sich nicht mehr wirklich auf, weil es brennend heiß ist, trotz Schattenplatz.

Ich muss sagen, mir geht es gut bei der Hitze. Ich geniese die warme Meeresluft und liege im Schatten unter der Olive. Manchmal zieht ein heißes Lüftchen vorbei, an sonst ist es ziemlich windstill.



Foto: Ganga
Ich hören viele Zikaden singen und der süße Duft vom nahen Feigenbaum schmeichelt mir um die Nase. Ich sag euch, dieser Duft nach reifen Feigen ist unbeschreiblich gut. Auch wenn sie noch nicht reif sind, verströmen sie in der Kombination mit der Sonne und der Wärme diesen intensiven Duft.


Der Feigen Duft süß
macht Lust auf Leben und Liebe
ich bade darin.