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Donnerstag, 9. April 2015

Begleitung

Die Nacht mit der Hündin war ruhig. Sie hat aufgehört herumzuwandern. Jetzt liegt sie, hebt aber immer wieder den Kopf und ist aufmerksam, wenn sie Geräusche hört. Ich bewege mich ganz langsam und vorsichtig, liege durch den Infekt eh noch flach. Wir verbringen unsere Zeit also miteinander dösend.
Ich habe den Eindruck, dass sie genau weiß, das es zu Ende gegen wird, aber sie kämpft noch.
Schlafen wie sonst kann sie nicht mehr. Die Augen sind meistens offen.
Essen nimmt sie nicht mehr zu sich, aber sie trinkt noch viel.
Ich streichle sie halt und rede ihr gut zu und mir auch.

In den 15 Jahren, wo sie bei uns war, haben wir viel miteinader erlebt. Sie war auf unseren Urlauben und Ausflügen immer dabei und ihren Alltag verbrachte sie in der Firma beim Mann. Auch mit zwei anderen Hunden, die ein anderen Mitarbeiter mitbrachte.
Letztes Jahr ist ja eine Flohepidemie in der Firma ausgebrochen, weil ein kleiner Hund vom Bauernhof die Hundis mit Flöhen versorgte. Das hat ja Wochen gedauert, bis Ella und der zweite Hund die Viecher los wurden. Und ihre Decken haben wir wie verrückt gwaschen. Die Körbe desinfiziert und die Hündin hat 2 Pipetten Antiflohmittel und ein Flohband gebraucht um die Parasiten los zu werden.
Ja, ja, erlebt haben wir schon viel mit ihr.

Jetzt war sie selbständig gerade fei der Wasserschüssel und ist ohne umzufallen in ihr weiches Kuschelbett gegangen.

In der Nähe haben wir ein Tierkrematorium und dort werden wir sie dann hinbringen. Die Einäscherung findet dann in München statt. Eine Einzeleinäscherung kostet 300.- und wir bekommen dann ihre Asche.

Tja, so ist es. 

Mittwoch, 8. April 2015

Altersschwäche

Der Mann hat mich heute Vormittag von der Arbeit angerufen, dass es unserer Ella schlecht geht. Ich spar mir jetzt zu schreiben welche Symptome sie hatte, aber sie ist jetzt Hause und es ist klar, dass unser Hund im Sterben liegt.
Zum Glück bin ich zu Hause und kann bei ihr sein. Die nötige Ruhe wird da sein und ich werde versuchen die Hysterie im Zaum zu halten.
Sie fällt immer wieder um, uriniert unkontrolliert, atmet phasenweise sehr tief und lang. Sie hat keine Schmerzen, weil sie gesund ist.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht ob ich das aushalte.

Montag, 6. April 2015

Distanz II

Am 26.03.2015 hatte ich mir frei genommen. Unter anderem traf ich mich um 9 Uhr mit dem Anhang wegen der neuen Hausversicherung beimVersicherungsmakler. Das ist also auch erledigt.
Dann gingen wir noch auf einen Cafe.
Was für mich bei diesem Treffen sehr bezeichnend war, war dass die Schwägerin ihm nickend das Bier zugestand. Das sieht man wie das Spiel von Suchtkrankem und Co-Abhängiger läuft und welches vermeintliche Gebraucht werden bei der Schwägerin abläuft.
Dieses Spiel werden sie nie durchbrechen.
Zum Glück bin ich ihr nie auf den Leim gegangen, wenn sie über den Bruder klagte. Kein böses Wort gesagt, keine Ratschläge erteilt. Einfach zugehört.

Und am Abend wurde ich zum Geburtstagsessen eingeladen. Und da habe ich Grenzen gesetzt. Zum ersten Mal so direkt. Es hat einfach gepaßt, der Zeitpunkt war gekommen.
Nicht bösartig, sondern feststellend.
Ihnen nicht auf der gelegten Leimspur kleben geblieben.
Denn sie können es nicht lassen blöde Bemerkungen zu machen. Voll des Neides.

- Ja, sie möchten auch einmal auf Urlaub fahren, aber es ist soviel zu tun.
- Wenn ihr auf Urlaub fahren möchtet für einige Tage, ist das sicherlich möglich. Vorausgesetzt ihr       wollt wirklich wegfahren.

- Ja, ihr fahrt im Sommer weg und seid unterwegs.
- Stimmt, aber ihr seid dafür jede Woche unterwegs, das ist auch eine Form von Urlaub.

- Die Pflegerin (Testament) vom  verstorbenen Vater kennen sie nicht, vielleicht ist sie ja auch eine       Nette.
- Möglicherweise würdet ihr euch gut verstehen.

....


Wir hatten einige Tage später ein kurzes Telefonat und ich merkte, dass er die Nase gestrichen voll hat. Er fühlt sich beleidigt. Soll er, dass paßt genau.
Eine Banksache heute erledigt und das war es.

Vielleicht liegt es jetzt an mir loszulassen.
Mich neu zu orientieren.
Klar zu haben, dass die Sache mit dem Haus, der Wohnung erledigt ist und diese Familie für mich keine weitere Rolle spielt. Die sollen tun und lassen was sie wollen. Ob der sich im Keller ein Saufkammerl eingerichtet hat oder nicht, kann mir egal sein. Mit wem er dort säuft auch.
Ob er sich im Trophäenraum des Vater breit macht ist mir auch egal. Denn zuerst muss er dort einmal aufräumen, bevor er sich niedersitzen kann.

Ich habe die starke Vermutung, dass es jetzt wirklich an mir liegt, Stop zu sagen.
Betrifft mich nicht mehr.
Meines geregelt.
Und tschüß.






Distanz I

Trotz Krankheit möchte ich einige Zeilen zum Bruder mit Anhang schreiben.
Das Positive an der Sache ist, dass wir alle unsere Zusagen zu der Sanierung der Wohnung und Ausbesserungsarbeiten in Haus und Garten eingehalten und erledigt habe.
Der Bruder hat den Gartenzaun zu machen und wie und wann er das macht hat mit uns nichts zu tun.
Der Mann wäre ja vor zwei Wochen motiviert gewesen sich um die Zaunsetzung zu kümmern und hätte die Zaunpfosten mit einem Hackler in den Boden geschlagen. Weil er meinte, dass der Bruder das mit seiner operierten Bandscheibe nicht machen kann. Der Mieter halt halt auch Druck gemacht, dass ein Gartenzaun wieder hergehört. Und er hat ja recht.
Aber, nein, nein, gutmütiger Mann, das geht jetzt uns nichts an.
Und ich möchte anmerken, dass der Bruder sehr geschickt ist, Arbeit abzuschieben. Selbst hackeln tut er eh nicht, sondern er wird sich schon wem dafür einspannen. Das hat er ja mit uns auch so gemacht.
Und dann blöd geredet, was alles nicht passt! Also, wir haben unseren Part geleistet und damit basta.

Distanz und Ruhe soll einkehren.


Sonntag, 5. April 2015

Ostern auch bei mir

Mein Hals fühlt sich an wie ein Reibeisen, die Stimme ist rau, der Schnupfen ist im Anmarsch. Viel Schlaf tut not. Wenigstens hat das starke Kopfweh jetzt nachgelassen.

Kommenden Samstag hätte ich ein Reiki-Seminar. Von dem muss ich mich am Dienstag abmelden.
Seufz. Aber ja, ein grippaler Infekt ist lästig aber nicht lebensbedrohlich und die Schmerzen halten sich auch in Grenzen. Die Laune hebt sich etwas, ich stelle mich darauf ein, dass ich jetzt krank bin und wieder gesund werde.



Jetzt gehe ich Münster-Tatort schauen.
Oder lese beim Krimi von Eva Rossmann weiter.

Liebe Grüße
ganga

Samstag, 4. April 2015

Kränklich

Die Zeit könnte wohl gerade besser sein. War doch die Woche schon sehr mühsam, bin ich heute mit entzündetem Hals, und einem dicken Kopf aufgewacht. Vielleicht ist einfach schon ein Infekt in mir gesteckt, der jetzt raus gekommen ist. Ich habe mich ja unter der Woche mühsam durch die Gegend geschleppt. 
Ein leichtes Versagensgefühl macht sich in mir breit. Statt dass ich die freien Tage geniese, liege ich kränkelnd auf dem Sofa.







Donnerstag, 2. April 2015

Herumsudern

Ich habe gerade eine komische Zeit. Die ganze Woche war schon so unrund. Nachdem ich letzte Woche einige Tage für mich hatte, die ich in vollen Zügen genoß, war mir dann der Montag mit dem Arbeitsalltag glatt zuviel. Ich bin leicht aufregbar, bekomme ganz schnell Schnappatmung, dann wird mir innerlich wieder mal sehr heiß. Ein Auf und Ab.
Ich bin müde, will aber in der Nacht nicht schlafen, erst so um 24 Uhr oder 1 Uhr treibt es mich ins Bett.
Ich schaue fern, lese in den Blogs und döse dazwischen. Meine Ernährung ist kathastrophal, ich trinke zuwenig.
Ausserdem schleppe ich mich so schwer und schnell ausser Atem kommend umher. Rad fahren habe ich zwei mal probiert, aber mehr als 12 Minuten waren nicht drinnen. Ich fiel fast vom Ergometer vor Kraftlosigkeit.

Da ich am Samstag bei der Friseurin war, mir auch am Wochenende die Haare nachgefärbt habe, die Zähne gerade bestens gepflegt wurden, ich genug Kleidung im Schrank hängen habe, sehe ich nicht verwahrlost aus.

Morgen ist Freitag. Gegen Mittag mache ich auf Arbeit die Biege.
Das Wetter ist halt auch anstrengend momentan. Einige Selbsterfahrungserlebnisse habe ich auch gehabt und die sind auch nicht ohne Anstrengung vorbeigegangen.