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Mittwoch, 28. Januar 2015

Polarisieren, die Zweite

Nenn mich naiv, nenn mich inkonsequent.

Heute hat sich der Ärger über die Aussagen des Mannes mit östlichem Hintergrund etwas relativiert und ich habe mich gefragt ob ich diese, seine Äußerung so ernst nehmen soll, dass ich meine Unterstützung verweigere.
Falle ich da nicht auf eine Angst des Abendlandes vor der Überschwemmung und Inbesitznahme des Morgenlandes herein?
Der geschichtliche Hintergrund ist vereinfacht gesagt so, dass die Mauren schon lange in Europa waren, dann kamen die Kreuzzüge und jetzt neigt sich die Waage wieder in die andere Richtung.

Ich habe ja auch die Not des Menschen gesehen.
Und als ich heute ein Angebot bekam, habe ich ihn angerufen.
Der Kulturkreis bleibt, ich bin eine Frau und kenne meine Rolle darin, und habe das Selbstbewusstsein der gebildeten Frau in Europa.


Kommentare:

  1. Ganga, Kontakt mit den Kulturen ist wichtig. Auch wenn man manchmal
    nicht alles versteht. Sie verstehen uns oftmals auch nicht.
    Liebe Grüße
    Irmi

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    1. Hallo Irmi, so habe ich es noch nicht gesehen. Das gibt mir sehr zu denken.
      Mhm, sie verstehen uns oft auch nicht, ja, ja, so wird es sein. Wenn ich an einige Begebenheiten zurückdenke, ja, das war Unverständnis das mir begegnete. Geht es dann um einen Austausch der Kulturen? Du bist so und ich bin so.
      Eine gute Bekannte von mir hat einmal gesagt, dass sie "gelernte Österreicherin" ist. Sie ist ursprünglich aus Hamburg und vor gut 50 Jahren nach Österreich gekommen.
      Und das verstehe ich mittlerweile. Man ist anders sozialisiert und lebt heute in einem ganz anderen Kulturkreis. Stelle ich mir durchaus zwiespältig vor.

      Liebe Grüße
      ganga

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  2. Liebe ganga, ich finde das nicht inkonsequent sondern Du beweist damit, dass Du trotz hochkochender Emotionen doch reflektierst und auch Mitgefühl walten lässt und Deine Professionalität im Beruf durch sowas nicht futsch geht.

    Letztendlich ist es doch egal, ob dieser Mann denkt (falls er das tut), dass Frauen unter ihm stehen - es ist nur sein Konstrukt in seinem Kopf. Im Hier und Jetzt ist er aber in irgendeiner Form von Dir und Deiner Hilfe abhängig - was für ihn vielleicht mit diesem Konstrukt im Kopf besonders schwer ist.

    Das alles hat aber gar nichts mit Dir zu tun. Du musst Dir natürlich keine Frechheiten gefallen lassen! Aber was er meint und denkt ist doch sein Problem. Wenn Leute so drauf sind, denke ich immer nur: "Für Deine Glaubenssätze bin ich nicht zuständig." Und dann konzentriere ich mich aufs Sachliche. Und bleibe bei mir - das sind meine Möglichkeiten, das kann ich bieten und Punkt.

    Ein interessanter Link hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=j3cRo2wOBms (von der Vera F. Birkenbihl)
    Am Anfang recht trocken, erklärt sie später genau das - warum Menschen mit unterschiedlichen Programmen im Kopf sich erstmal nicht verstehen können...

    Lieben Gruss
    Clara

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