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Mittwoch, 6. Februar 2013

Am Dienstag um 17 Uhr hatte ich ja das Gespräch mit dem Anwalt.
Und irgendwie will ich mich gar nicht wirklich konfrontieren mit dem, was ich gehört habe und was da jetzt auf mich zu kommt.
Gut, es kommt  jetzt Bewegung in die Sache.

Gestern war sozusagen Lagebesprechung mit dem Anwalt. Er hat mich gefragt, ob ich mich um meinen Vater kümmern will oder ob ich sage, ich bin die Sachwalterin und wer ihn betreut ist mir egal.
Auch haben wir abgeklärt, ob W. ihm so wichtig ist. Nein, dass ist sie nicht. Auch wenn sie sich schon 49 Jahre kennen. Seine Freundin war sie nie. Möglicherweise war sie sein Gspusie, aber dass ist ihre Sache.
Meistens weiß er eh nicht wer sie ist. Und nett ist sie zu ihm auch nicht. Da gibt es schon andere Menschen für die Betreuung und die will ich dann aussuchen. Auch soll die Möglichkeit bestehen Nein sagen können.

So weit so gut. Frau W. wird das Angebot bekommen, das (für meine Begriffe) sündteure Auto des Vaters mitnehmen zu können, wenn sie das Testament zurücklegt und aus dem Haus verschwindet.
Sollte er ihr das Auto mit Vertrag geschenkt haben und sie auf die Schenkung besteht, wird dieser Vertrag angefochten, da mein Vater laut Gutachten schon 2011 nicht mehr Herr seiner Sinne war. Dann sieht sie von dem Geld, dass sie für das Auto bekommen würde, nichts mehr.

Gibt sie sich mit dieser Abfertigung nicht zufrieden, wird sie geklagt werden. Es wird für sie auf jeden Fall ein Verlustgeschäft. Denn gewinnt sie, werde ich das Geld für die Sanierung und seine Pflege verwenden. Ausserdem werden die gesamten Prozeßkosten, einschlieslich der beiden Anwälte von dem Geld das Vaters bezahlt, dass sie erben möchte. Also geht's auch von ihrem Geld weg.

Gewinne ich, zahlt wiederum sie die gesamten Anwalts- und Prozeßkosten aus eigener Tasche und das Geld hat sie nicht. Sie würde sich damit hoch verschulden müssen ( Kosten anscheinend um die 20.000.- €),

Ich bin gespannt wie hoch ihre Gier und ihre Rískobereitschaft ist!

Irgendwie war ich zuerst ziemlich gefrustet. Ich wollte ihr das Ennisten nicht durchgehen lassen. Mir kam vor, sie bekommt noch eine Belohnung für ihre Hinterfotzigkeit und die Erbschleicherei.
Am späten Abend wurde ich so grantig, dass ich nicht mehr ansprechbar war. Ich verzog mich ins Bett und würde richtig unglücklich.
Dass ich mich jetzt mit der aktuellen Geschichte befasse läßt mich wieder auftauch aus meiner Depression. Ausserdem wurde mir bewußt, dass ich jetzt dann wikrlich alleine für ihn zuständig bin (trotz Kurzzeitpflege, ...).

Aber mittlerweile denke ich mir, dass es ohne Gericht der einfacherer  und nervenschonendste Weg ist. Und ich glaube, dass es für mein eigenes Leben nicht gut ist, das ich soviel negatives in meinem nahen Umfeld habe. Es färbt sicher ab und das möchte ich nicht.
Die Abschlagszahlung, mit der kann ich leben. Und sie kann nie sagen, sie wurde ausgenutzt. Es wurde für die 2 Jahre ein fairer Preis bezahlt. Und dass was sie vorher schon auf die Seite gebracht hat, mit dem muss mein Vater leben. Jetzt hat halt er einmal Lehrgeld gezahlt. Auch wenn sie ihn betrogen hat, aber wieviele Menschen hat er ausgenutzt und nichts gegeben.
Ausserdem geht mir das Auto nicht ab. Ich müßte die Kiste so und so verkaufen. Für die Pflege gibt es ein kleines kompaktes Auto mit wenig PS. Das reicht. Mehr braucht man einfach nicht.

Wenn sie sich weigert, dass Haus zu verlassen, muss ich sie offiziell klagen und delogieren lassen. Was kann höchstens passieren? Dass der Umbau hinausgezögert wird. Auch wurscht. Ich mache mir damit derzeit keinen Stress.
Es kommt wie es kommt. Und das Annehmen einer unveränderbaren Situation möchte ich eh lernen.

Ich hoffe, ich langweile euch nicht mit diesen ewigen Geschichten.

*
Morgen bin ich auf Fortbildung. Es geht um die Firmenentwicklung, ader das positive daran ist, dass ich das Handy ausschalten kann. Um 16 uhr sind wir dann entlassen.

Euch allen eine schönen neuen Tag,
alles Gute



 

Kommentare:

  1. puhh, da drück ich dir die daumen, dass es ne regelung gibt, sonst kostet es dich ne menge nerven, aber du bist im recht.

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    1. Danke für deinen Zuspruch, dass tut mir gut

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