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Montag, 5. August 2013

Osho

Ich bin ganz begeistert, denn ich habe "Osho" entdeckt. Sagt dieser Typ jemanden von euch was?
In youtube kann man sich ein Hörbuch über Mut von ihm anhören. Genial der Typ.

 Ich finde Achtsamkeit toll und wichtig, aber dann geht es weiter. Für mich war es so, dass ich mit Achtsamkeit alleine in den Kinderschuhen stecken geblieben bin. Die aktive Auseinadersetzung mit den Einergien des Lebens hat mir gefehlt. Und dafür braucht es Mut.

Und da die Gedanken die Gefühle und das Handeln machen braucht es eine solide Grundlage.
 

Kommentare:

  1. ach ja, wir haben soviel zu lernen und eigentlich viel zu wenig zeit dazu.
    toll, dass du was gefunden hast, was dir weiterhilft.
    zu dem thema weiter unten: ich finde es klasse, dass du mit deinem halbbruder in kontakt gekommen bist. dein neffe tut mir herzlich leid. ein kind vollpumpen mit drogen ist in meinen augen eine straftat. bei meinem enkel konnte es mein sohn mit sehr sehr sehr viel recherche und konflikten mit der welt abwenden. ich bin ihm herzlich dankbar für seine kraft.
    dass du dein gewicht gehalten ist, ist eine, nein, mehrere belohnungen wert! glückwunsch

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    1. Ja, ich möchte gerne leben. Dazu brauche ich Mut und Lust am Leben und der Auseinadnersetzung mit dem täglichen Leben.
      Ich bin auch froh, dass ich den Kontakt mir meinem Halbbruder aufgenommen habe. Er hat mir erzählt, dass er einen Arzt hat, der den jungen auf etwas anderes umstellen möchte, oder halt anders mit ihm arbeiten möchte. Die Umstellungszeit wäre drei Monate. Mal sehen, was ich da erfahre. Jedenfalls habe ich den Eindruck, die Eltern wollen ihrem Jungen wirklich helfen. lassen sich auf ihn ein.

      Liebe Grüße
      ganga

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  2. Ja, mir sagt Osho etwas: ein umstrittener Sektenführer in den 70-ern und 80-ern. In meinem Bekanntenkreis gab es etliche sog. Sanyassins, die begeistert und verzückt von ihm waren, später aber diese Erfahrung am liebsten verleugnet hätten. http://de.wikipedia.org/wiki/Osho
    Ich war seinerzeit auf einigen Veranstaltungen in meinem Heimatort um mich kundig zu machen, empfand diesen sektiererischen Stil jedoch nicht zu meinem Leben gehörend. Diese in der Sekte erzeugten Abhängigkeiten stießen mich ab und mit Gurus kann ich ohnehin nichts anfangen.
    Eine solide Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Leben kann auch die Bibel sein, alles was Osho meint, steht auch da drin.
    Aber fernöstliche Weisheiten waren in ihrer Unverbindlichkeit schon immer attraktiv.
    Ich bin mit Exerzitien basierend auf der Freiwilligkeit im Glauben wesentlich besser klar gekommen als mit manipulativem Guru-Geschwätz.

    Zum Glauben bin ich erst in den letzten Jahren gekommen, vorher habe ich jegliche Religiosität abgelehnt. Durch Heilungserfolge bei meinem Mann habe ich einen Sinneswandel erfahren. Menschen, die mit beiden Beinen im christlichen Leben stehen, empfinde ich als wesentlich hilfreicher als vom Alltag abgehobene Theoretiker, die ihr Leben anders leben als predigen, bzw. Wasser predigen und Wein trinken.
    Letztlich muss jedoch jede(r) selbst entscheiden, welchen Philosophien und Weltanschauungen er/sie anhängt.

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  3. Liebe Medusa,

    ich habe mir gerade heute Vormittag auf youtube Filme über Oshos Leben und Werk angesehen. Ich erinnere mich noch an früher an seine Bhagwan Sekte und die Filme zeigten genau das, was angeprangert wurde.
    Ich sag mal, ich würde mich nicht in diese Gruppe begeben, weil es mir da wie dir geht.
    Es gefällt mir aber gut, dass er sagt oder halt schreibt, dass man Freude an der Überraschung im Leben haben soll. Das es sozusagen keinen sicheren Hafen geben kann,..... Auch wenn ich sage, dass ist mir wurscht wie der gelebt hat, hauptsache der Inhalt den ich herauslese gefällt mir. Ganz stimmt es aber nicht. Ich sehe jetzt distanzierter hin.
    Aber ich lasse mich jetzt gerne motivieren, da ich die Erfahrungen die ich mache als für mich bereichernd sehen möchte. Aus der Schwere herauskommen.
    Ein Ja zum Leben.

    Zum christlichen Glauben möchte ich gerne erzählen, dass ich 1 Jahr auf einer christlichen schule (Ursulinen) war und die sind mir alle am Arsch gegangen. Ich bin kindischerweise noch immer stolz darauf, dass sie meiner Mutter nahegelegt haben, mich aus ihrem Heim zu nehmen. die restliche Schulzeit hae ich in einem "normalen Gymnasium" verbracht und war Zögling in einem Benediktinerstift, meine schönste Zeit. Die waren zum Teil so tüdelig und die welche für die 8 Zöglinge zuständige waren waren in Amerika usw. Also sehr aufgeschlossen. Ich habe sie heiß geliebt. Und wir waren alle solche Flaschenköpfe, und die Schwestern jagten uns ich weiß nicht wie oft aus der Klausur heraus, aber nie böse. Es war so schön.
    Aber sonst kann ich einfach nichts mit diesem Glauben anfangen. Vielleicht Kindheitsgeschädigt.
    Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass da novh viel mehr ist als Strenge und mit Angst arbeiten,...
    Ich finde es schön, dass du mir schreibst und damit auch einen anderen Denkansatz mitbringst.
    Übrigens meinen Vater möchte ich in einem christlichen Heim unterbringen. Schon wenn ich ins Haus gehe, fühle ich mich willkommen.


    liebe Grüße
    ganga

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    1. Danke für deine Rückmeldung, ganga!
      Meine Mutter und Großmutter sind klosterschulgeschädigt und der christliche Glaube war in unserer Familie verpönt. Ich bin erst dazu gekommen, als ich mich mit den Inhalten und Werten des Glaubens beschäftigt habe.
      Meine gesamte Schwiegerfamilie war beim erzbischöflichen Ordinariat angestellt: wenn man hört, wie es da teilweise zugeht, kann man auch vom Glauben abfallen.

      Es sind nicht Institutionen oder Glaubensvertreter, an denen ich mich orientiere, sondern an den Inhalten. Dazu braucht es keinen Osho oder jemand anderen, denn die Inhalte der Bibel enthalten ähnliche Aussagen wie sie auch von Osho kommen.
      Und zum Glück gibt es auch genügend Mitglieder einer charismatischen Erneuerung, die es verstehen, den christlichen Glauben in unserer Zeit liebevoll, lebensnah und hoffnungsfroh zu gestalten und zu leben.

      Zu Maja: auch Gott verlangt nicht, dass man sich an ihn bindet, und wenn man die Bibel mit dem Herzen liest, wird man bemerken, dass da schon alles drin steht und es kaum Neues gibt.

      Ich stimme zu, dass vieles eingängiger ist, wenn es von jemandem vertreten und vermittelt wird

      ganga, ich wünsche dir auf deinem Weg Freude und Erfüllung, ob das nun mit Osho ist oder einer anderen Form der Inspiration, die dich trägt!

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  4. Huhu ganga,

    ich lese viel von Osho und es juckt mich ehrlich gesagt kein bisschen, was man von wegen Sekte usw. von sich gibt. Wer Osho mit dem Herzen liest, der kann erkennen, dass er ein sehr weiser Mensch war, der von niemandem verlangt hat, sich an ihn zu binden. Aber die Menschen haben Osho auch oft nur mit ihrem Ego gelesen und alles ins negative gezogen. Viele der Sanyassins haben auch gerade auf eigene Kappe Schindluder getrieben und sich dann mit "Ich bin Oshos Anhänger" gebrüstet - das hatte mit den Lehren nix zu tun sondern mit deren eigenem, übersteigertem Ego. Ein Buch kann ich Dir empfehlen, es heisst "Angst" und hat mir in vielem weitergeholfen. Ansonsten - hör auf Dein Herz, auch bei den Lehren von Osho.

    Lieben Gruss
    Maja

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  5. Hallo Maja,

    danke für deinen Zuspruch. Das mit dem Herzen ist schön. Ich werde es "beherzigen".
    Das Buch setze ich gleich auf die Amazon Liste.

    Liebe Grüße
    ganga

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