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Mittwoch, 30. April 2014

Halb invalid

Letzte Woche am Donnerstag hatte ich einen Termin für ein MRI am rechten Knie. Tja, seit einigen Monaten quält mich das Knie und manchmal knickt es mir richtig weg beim Gehen. Treppensteigen ist nur mit größeren Schmerzen möglich.
Dieses rechte Knie war schon seit Jahren nicht so stark wie das linke. Ich habe mir halt gedacht, gut, das ist einfach eine schwächere Stelle. Aber mit dem Befund habe ich aber nicht gerechnet!

Am Montag war ich am Abend beim Orthopäden bei uns im Krankenhaus. 120.- Kröten für 15 Minuten!!!! Jeder Folgetermin kostet 60.-, hat mir die Sprechstundenhilfe vor einigen Wochen, als ich den Termin ausmachte, gesagt.
Gut, wenn schon mal was weh tut, dann will man halt auch zum Besten und nicht zum Kassenorthopäden, der dann für 7 Minuten 14 Euro von der Krankenkasse bekommt. Ich weiß schon, dass sagt gar nichts über die Qualität des Arztes aus.
Kann man auch ein Glück haben und einen engagierten erwischen, genauso wie Pech beim teuren Metzger. Aber wann's denn eh scho weh tuat....

Tja, wo soll ich anfangen? Ich bin 46 Jahre und aufgrund des jungen Alters sollte das Knie noch einige Jahre erhalten bleiben. Jetzt trifft mich wirklich etwas schweres. Mit einem künstlichen Kniegelenk muss ich aber in den nächsten Jahren rechnen.
Und er hat sich mit mir die Bilder angesehen. Von meinem rechten Innenknorpel ist fast nichts mehr an Belag da. Ich muss vor Jahren, Jahren und aber Jahren einen Meniskusriss gehabt haben. Klar, das Knie hat immer mal weh getan oder war schwächer, aber das hat mich einfach nicht beunruhigt. Und der Riss ist immer mehr ausgefranst, die Fransen sind zwischen den Innenknorpel gerutscht und alles hat da so schön vor sich hingewetzt und den Knorpelschutz bis zu 65% abgewetzt. Und zwischen den Knorpel haben sich irgendwelche Dinge gebildet, die nicht hingehören. Erst wenn man ins Knie hineinsieht kann er sagen wie es weitergehen wird.
Jedenfalls wird der enorm große Meniskusriss geklebt. Die Stelle zwischen den Knorpel ausgeputzt, eine Zyste entfernt und was sonst noch an Überraschendem daherkommt wird er bei der Operation sehen und ich nach der Operation erfahren.
Am Aussenknorpel ist alles gut.

Ohne Op geht nichts mehr. Das ist mir schmerzhaft klar geworden. Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass das nur ein kleiner Meniskusriss ist und ich das mit Physiotherapie wieder hin bekomme. Hatte gar den Gedanken, dass ich um eine OP herumkomme.

In den nächsten Tagen werde ich mich mit dem Anästhesisten treffen um die Narkose zu besprechen. Dann Termin ausmachen.

Ich fahre von 19.06. bis 20.07.2014 nach Griechenland.

Gestern war ich noch richtig durcheinander von dem Arztgespräch.
Ich hoffe mal, das bei der Op das Team ausgeschlafen ist, niemand einen Familienstreit zu Hause hatte, keiner ein Vollalkoholiker auf Entzug ist, keiner ein Fettphobiker ist, dass mir das Schicksal hold ist und ich wieder gesund aus der Narkose aufwache, sollte ich sterben, wäre es auch blöd.

Und ich eh so Angst vor Krankenhaus. Ich habe ja schon gewaltige Beklemmungen am Montag in dem sicher sehr schönen neuen Krankenhaus bekommen. Für mich ist es dort wie in einer Fabrikshalle, so transparent ist alles und ich unterstelle dem dort arbeitendem müssendem Personal, dass das Ambiente nur abfärben kann, denn sonst hältst du es in den Hallen mit Chrom und Weis und sonst nichts nicht aus, und viel viel Glas, das habe ich vergessen.

Ich muss sowieso wieder hin und dann gehe ich mir die Orthopädische Station anschauen. Vielleicht sind ja die Leute dort doch menschlich. Und Wärme und Mitgefühl darf ich mir ja wünschen, aber was ich dann bekomme ....

Ich habe kurz überlegt ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder oder Diakonissen Krankenhaus zu gehen. Das eine ist schön alt und mit Patina und das andere schön neu mit Holz und noch richtigen Ziegel gebaut, aber halt privat zu zahlen.
Und der Operateur in Oberndorf soll halt gut sein.
Ich sag euch, ich habe am Montag Abend dort im Krankenhaus Wellen von Angst und Schweiß erlebt. Um den Brustkorb war's mir eng und die Luft wurde mir auch etwas knapper.
Und jetzt darf man sich nicht denken, dass in mir die Gedanken rotieren, was sein könnte, oh nein, das habe ich ganz tief ins Unterbewußtsein verdrängt. Da denke ich nämlich gar nichts, da schwitze ich nur. Und erst gestern habe ich mal angefangen mich zu fragen, welche Gedanken ich zu dieser Sache habe. Hat dann eh was gebracht. Jetzt weiß ich's und habe es oben aufgeschrieben.

Also alles ganz normale Gedanken, die vermutlich die meisten Menschen haben, wenn sie ins Krankenhaus müssen und eine OP haben werden.

Bei der Gallenblase hatte ich vor einigen Jahren solche Koliken, dass ich nur mehr froh war, operiert zu werden. Für Angst war da kein Platz. Ist auch alles gut gegangen.

Ich bin leider der festen Überzeugung dass es so und nicht anders läuft:




Freitag, 25. April 2014

Wünsche, die kann ich mir auch erfüllen...

.......




Ich spüre die Wohligkeit in mir .... auch wenn ich dieses Wochenende für solche Aktionen noch nicht fit bin.
Aber die Vorfreude .....













Die Woche war zwar hart, weil ich noch marode bin. Aber jetzt ist Freitag und Tage der Erholung liegen vor mir. 

Und was ich am Wochenende vorhabe ist faulenzen, das Wetter bei uns lädt mich auch dazu ein. Lesen. Mein Buch der Freude wieder weiter gestalten. Im Bloggerland unterwegs sein, mich vielleicht mit einer Fotocollage beschäftigen. Feines Essen kochen. Zeit mit Mann und Hund verbringen (ähm, steht wohl zum Schluss, ist aber der Beginn des Tages). 

Mich fragen, was mache ich gerne, was möchte ich gerne machen?

Was sind die wichtigen Dinge im Leben? Zeit, Gesundheit, Geld. Ja, ja, Geld muss noch dazu. Klar, hab ich gelesen, dass Millionäre oft auch nicht glücklicher sind und dass es auf die Lebenseinstellung ankommt. Aber soweit gereift fühle ich mich noch nicht. Also Geld muss unbedingt auf der Liste stehen.







Montag, 21. April 2014

Osterhasengrüße


Ostereier von 123gif.de

Eine Wissenschaftlerin

Ich habe gestern auf YouTube eine interessante Frau entdeckt. 

Vera F. Birkenbihl

https://www.youtube.com/watch?v=NaT7iDznE4g

Über Ärger:
https://www.youtube.com/watch?v=WXt3SLLmqw4
https://www.youtube.com/watch?v=fJaUvGnUceY

...............

Sonntag, 20. April 2014

Oh, die muss mich hassen ...

Danke für die lieben Genesungswünsche. Sie helfen und unterstützen den Gesundungsprozess sehr.

Gestern hatten wir am Abend noch Besuch vom Halbbruder und Schwägerin und Sohn, da ich noch einen Schreibtisch vom Vater zum Abholen bei mir stehen hatte. Der Sohn rief an ob sie ihn holen können. Ich sag euch, dem Jungen kann ich nicht viel abschlagen. Ich kenne ihn ja erst kurz, trotzdem gesehen und erlebt und er hat mein Herz gewonnen.

Dem Bruder geht es nicht gut. Der war jetzt drei Tage im Krankenhaus wegen Bandscheibenvorfall. Und alles passierte letztes Wochenende, wie wir Urnenbeisetzung und auf Besuch in Vater's Haus waren.

Gestern haben wir über die Heiratsgeschichte des Vaters mit der Frau W. vom Bruder Neues erfahren. Oh, die Frau muss mich hassen.
Nämlich, die hatte schon die Jägerschaft von Salzburg Stadt und dem Dorf, wo er lebte, zur Hochzeit am 18.Mai 2012 eingeladen. Mit gedruckten Hochzeitsbillets. Wir haben keines bekommen, die Hochzeit sollte ja ganz klein sein. Mensch da hätten wir geschaut, so eine riesige Hochzeit hat sie geplant. Und dann kam ich und die Sachwalterschaft und nichts war es mit dem Heiraten.
Alles musste sie absagen.
Voll peinlich.
Ich habe ihr den ganzen schönen Plan versaut und das auch noch öffentlich.
Aber sie hatte wenigstens die Möglichkeit die Arme zu sein und viel über mich herzuziehen. Ich würde ja einen Herzinfarkt kriegen bei soviel Hass im Herzen.

Und dann trage ich auch noch persönlich den Paterzettel zu seinem Begräbnis zu den Jägern hin! Darum waren sie so pikiert (die liebe Fr. W. die sich so gut um den Vater kümmerte und ihnen immer Kuchen bäckt). Ja, der Überraschungsmoment war unwissend wohl auf meiner Seite.

Die haben mir ja bei ihrer Jagdhütte gleich den Saufbrauch erklärt. 2 Bier für jeden! Und ich habe Nein gesagt, mach ich nicht!
Aber mir ist von den Jägern ihre Feindschaft so entgegen geschlagen wie ich bei der Jagdhütte war. Da hätte ich mir mein Leben lang in den Arsch gebissen, wenn ich dort noch Geld gelassen hätte. Und die hätten mich auch noch für blöd erklärt und sich über mich lustig gemacht, dass sie mir Geld aus der Tasche gezogen haben, ich kenne doch dieses Gesocks. Also lieber für böse als für blöd gehalten.

Ich hab es ja hinbekommen, dass mir Fr. W. wurscht geworden ist, ich nicht mehr in Auseinandersetzung mit ihr bin. Aber ich bemerke, dass sie den Kontakt mit mir sucht; mich provozieren will.

Auch bei der Urnenbeisetzung. Eigenartige Sache. Sie stand diesmal nicht offen da, sondern hat sich hinter einer Säule verdeckt gehalten (ich habe sie aber trotzdem vorher schon bemerkt, damit ich gut auf mich aufpasse). Als ich zum Pfarrer vortrat schoß sie vor. Ich nahm aus dem Augenwinkel eine lange scharfe Nase und schwarze Augen war. Aber ich lies mich nicht treffen. Dann wandte ich mich vom Pfarrer ab und ging in den Familienkreis zurück und sie wich wieder hinter die Säule zurück. Ganz eigenartige Sache. Die Frau spinnt und ich kann von Glück sprechen, dass ich nicht mehr viel mit ihr zu tun habe.

In der Blumenschüssel prangt auf einmal eine gelbe Primel. Klar ist es ein Übergriff. Nur es ist auch eine Provokation und wenn das mit dem Erbe durchgestanden ist, werde ich von ihr eh nichts mehr sehen. Klar kann ich die Blume ausreissen, aber dann gehe ich auf sie ein. Also soll sie doch, ich hab eh nicht genug Zeit, dass ich mich immer um die Blumen kümmere.

Egal wann ich zum Grab gehe, immer brennen Kerzen dort. Ich weiß ja was sie damit bezwecken will, sie kümmert sich und ich nicht. Geht mich nichts an. Brauche ich derweil nicht hinfahren.

Ich sag mal so, da muss ich durch, auch wenn mir diese Präsenz die Trauer dort um den Vater kurzfristig vermieste. Aber was ist schon ein Grab.

Und jetzt gehe ich Hühnersuppe mit Suppennudeln schlürfen. Damit ich schnell wieder auf die Beine komme.
Und Ostereier pecken.
Den restlichen Gugelhupf habe ich im Tiefkühler versteckt.

Liebe Ostergrüße
ganga






Samstag, 19. April 2014

Blogempfehlung

Ich möchte Euch unbedingt auf Traudes Blog aufmerksam machen, falls ihr ihn noch nicht kennt. Es ist immer wieder schön bei ihr zu lesen. 
Da kommt Lebensfreude und Freude mit sich selbst und ihrer Umgebung rüber. So schöne Fotos und Texte: http://rostrose.blogspot.co.at/


Kuchen zu Ostern


Wie soll ich da widerstehen können, ähm, wollen? Gar nicht. Einfach essen und geniesen. 
Und als Selbstschutz einige Teile davon einfrieren.
Den Kuchen hat mir gestern eine liebe Freundin vorbei gebracht.